Sanierung im Schloss Berg steht an

Die Bewohner des Wohn- und Pflegezentrums Schloss Berg erhalten in den nächsten zwei Jahren sanierte Zimmer und Fenster.

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Peter Krüsi, Geschäftsführer des Schloss Berg steht im Treppenhaus mit dem neu angebrachten Geländer. (Bild: PD)

Peter Krüsi, Geschäftsführer des Schloss Berg steht im Treppenhaus mit dem neu angebrachten Geländer. (Bild: PD)

(red) Das Schloss Berg zerfällt langsam. Höchste Eisenbahn, dass in die Bausubstanz investiert und die Infrastruktur modernisiert wird. «Ich liebe dieses Haus, aber vor der Renovation gab es schon einige Räume, die ich bei einer Führung nicht gerne unseren Gästen gezeigt hätte», gesteht Peter Krüsi, Geschäftsführer des Schlosses Berg.

Für ihn war rasch klar, dass «hier etwas gehen muss». Gesagt, getan: Bereits im Herbst 2018 wurden die ersten Arbeiten auf dem Weg hin zur Rundumerneuerung ausgeführt, andere wurden aufgegleist.

So wurde das historische Parkett – in Rücksprache mit der kantonalen Denkmalpflege – im grossen Speisesaal, im Kachelofenzimmer oder im Aufenthaltsraum im ersten Obergeschoss geschliffen; neue Tische und Stühle komplettieren die Sanierung. «Die Räume wirken nun frischer und fröhlicher», so Krüsi.

Sanierung soll die Bewohner nicht stören

Weiter wurde im Treppenhaus das rechte Treppengeländer angehoben und links ein Handlauf installiert. Ab 2019 sollen 200 Fenster sowie die Gästezimmer saniert, sanitäre Anlagen erneuert und die Wände gestrichen werden. Der Coiffeursalon wird optisch aufgefrischt und die Küche erhält neue Elektrogeräte.

Obwohl die Sanierungsarbeiten alles in allem noch gut zwei Jahre dauern, dürfte sich niemand im Schloss Berg gross darüber stören, wird doch auf den Alltag der Bewohner bewusst Rücksicht genommen.