Sandro Fankhauser landet zum Saisonschluss am genauesten

Am Samstag fand auf dem Flugplatz in Amlikon der traditionelle Saisonabschluss statt.
20 Piloten kämpften um den Sieg in der Ziellandekonkurrenz.

Manuela Olgiati
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Die Amliker Flugfamilie beim Gruppenfoto vor einem der beiden Segelflugzeuge am Saisonende. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Amliker Flugfamilie beim Gruppenfoto vor einem der beiden Segelflugzeuge am Saisonende. (Bild: Manuela Olgiati)

Regen fällt. Es sieht noch gar nicht danach aus, als ob die Segelfluggruppe Cumulus ihre traditionelle Ziellandekonkurrenz auf dem Flugplatz Amlikon austragen kann. Doch dann geht es schnell, das Wetter besserte sich innert Minuten. Für die Piloten bedeutet dies – trotz fehlender Thermik – Flugwetter.

Die beiden Schulflugzeuge sind bereitgestellt. Die Doppelsitzer haben ein Abfluggewicht von 650 Kilogramm und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 280 Stundenkilometern. Das erste Segelflugzeug setzt um 14 Uhr zum Start an. Die Ziellandekonkurrenz ist ein vereinsinterner Plauschwettbewerb zum Saisonende. Auf dem hinteren Sitz nimmt der Fluglehrer Platz.

Sägemehl gibt das Ziel vor

Beim Pistenanfang ist mit Sägemehl eine Linie markiert, nach der die Piloten möglichst nahe aufzusetzen versuchen, ohne sie zu berühren.

«Ziel ist es, so knapp wie möglich hinter dieser Linie zu landen. Zum Starten und Landen mit dem Segelflugzeug braucht es Technik, aber auch etwas Glück.»
Jungpilot Yannick Kaufmann. (Bild: Manuela Olgiati)

Jungpilot Yannick Kaufmann. (Bild: Manuela Olgiati)

sagt Yannick Kaufmann. Der junge Pilot ist einer der Segelflugschüler. Auf dem hinteren Sitz nimmt der Fluglehrer Platz. Normalerweise seien Landungen innerhalb der ersten zehn Meter schon sehr genau, sagt der Einsatzleiter.

Einsatzleiter Roger Brunner. (Bild: Manuela Olgiati)

Einsatzleiter Roger Brunner. (Bild: Manuela Olgiati)

Nah ran zu gleiten, liegt nicht allen gut. Roger Brunner, Einsatzleiter Ziellandekonkurrenz sagt: «Der vereinsinterne Plauschwettbewerb zum Saisonabschluss ist beliebt.»

Sandro Fankhauser liegt bereits nach dem ersten Durchgang vorne und ist schliesslich auch Sieger.

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