Ruhige Wega und zufriedene Standbetreiber

An der grössten Thurgauer Messe zeigt sich auch das heimische Gewerbe. Die Aussteller sind zufrieden mit ihren Erfolgen am Messestand.

Sabrina Bächi
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Eine Standbetreiberin erklärt einem jungen Besucher und seiner Mutter eine Stickmaschine. (Bild: Reto Martin)

Eine Standbetreiberin erklärt einem jungen Besucher und seiner Mutter eine Stickmaschine. (Bild: Reto Martin)

«Seit 28 Jahren stehen wir hier am Stand», sagt Ernst Nef. Er und seine Frau Irma bieten den Besuchern Käse der Firma Strähl zum Probieren an. Ein guter Kontrast zu den Tomaten, der Schokolade und dem Essig der Stände rund herum. «Dieses Jahr ging das Geschäft besser als in anderen Jahren», sagt er. «Es ist gut, dass die Messe keinen Eintritt kostet, dann kommen die Leute auch in die Hallen», findet Irma Nef. Das schöne Wetter hat den Ausstellern nicht geschadet.

«Für uns ist es ein Heimspiel»

Etwas weiter in der Halle 12 steht Samuel Gadient vor einer grossen «Chügelibahn». Der Holzbauingenieur hat mit seinem Bruder zusammen ein kleines Unternehmen, welches auf Design-Holzmöbel spezialisiert ist. «Die Wega ist für uns ein Heimspiel», sagt der 35-jährige Leimbacher. Die Ausstellung an der Wega lohne sich für das Geschäft immer mehr, sagt er.

Bilanz der 67. Wega

«Eine super Wega», resümiert Wega-Präsident Heinz Schadegg. Das Messe-OK ist zufrieden. Keine Zwischenfälle, keine nennenswerten Störungen. Auch die Aussteller seien sehr zufrieden, heisst es an der Pressekonferenz am Montag. «Es gab so wenig negative Rückmeldungen wie noch nie», sagt Messleiter Gregor Wegmüller. Ebenfalls aussergewöhnlich: «Seit Sonntagabend sind alle Lose verkauft», sagt Finanzchef Erwin Wagner. (sba)

Zufrieden mit dem Messegeschäft ist auch Laila Mutter. Sie steht beim Stand der Drogerie Aemisegger in der Halle 11. «Vor allem am Samstag haben wir sehr viel verkauft», sagt Mutter. Sie bieten mit der Wega-Aktion Kühltücher an. Ein paar Stände weiter bei der Pius Schäfler AG erklärt Deborah Fisch den Besuchern, wie das moderne Flipchart funktioniert. Daneben steht ein Automat, der lustige Fotogrusskarten druckt. «Wir versuchen zu zeigen, dass wir nicht nur Papeterie-Artikel verkaufen, sondern beispielsweise auch auf Büro-Einrichtungen spezialisiert sind», sagt sie.

In der Hoffnung, dass der eigene Ballon am weitesten fliegt, entlassen die Kinder ihre Ballone am Wega-Montag bei der TKB-Bühne. (Bild: Donato Caspari)

In der Hoffnung, dass der eigene Ballon am weitesten fliegt, entlassen die Kinder ihre Ballone am Wega-Montag bei der TKB-Bühne. (Bild: Donato Caspari)

Im Gegensatz zu allen anderen Messehallen ist die Turnhalle beim Thomas-Bornhauser-Schulhaus vom Gewerbeverein gemietet. Präsidentin Fabiola Colombo Imhof ist zufrieden mit der diesjährigen Wega: «Die Organisation ist gut und die Gewerbler sind zufrieden.»

Wega: Vögeli geht in die Luft

Die Wega ist auch für Gemeindepräsident Max Vögeli eine spezielle Zeit. Dann ist er eher im Dorf als im Büro anzutreffen. Auf einem Rundgang durch die Messe erzählt er, wie bei ihm die Wega-Tage aussehen.
Sabrina Bächi