Rücktritt des Kreuzlinger Schulpräsidenten: Kanton sieht keinen Grund, aufsichtsrechtlich einzugreifen

Die beiden Vizepräsidenten der Kreuzlinger Schulbehörden haben erste Gespräche geführt mit dem kantonalen Erziehungsdepartement, wie die Affäre um den Abgang von Schulpräsident René Zweifel aufgearbeitet werden kann. Die Abklärungen laufen weiter.

Urs Brüschweiler
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Die beiden Vizepräsidenten der Schulbehörden Kreuzlingen: Markus Blättler (Primar) und Michael Thurau (Sek). (Bild: Urs Brüschweiler)

Die beiden Vizepräsidenten der Schulbehörden Kreuzlingen: Markus Blättler (Primar) und Michael Thurau (Sek). (Bild: Urs Brüschweiler)

Regierungsrätin Monika Knill hatte es zuletzt bereits angedeutet. Das kantonale Departement für Erziehung und Kultur (DEK) bringt sich nun ebenfalls ein in die Geschichte um den Rücktritt des Kreuzlinger Schulpräsidenten René Zweifel. Wie die Schule Kreuzlingen am Mittwoch in einer Medienmitteilung schreibt, hätten Gespräche mit dem Kanton stattgefunden. «Die Schulbehörden Kreuzlingen prüfen derzeit Möglichkeiten, um dem öffentlichen Informationsbedürfnis zum Rücktritt des ehemaligen Präsidenten gerecht zu werden», heisst es in dem Schreiben. «In der vergangenen Woche hat ein Treffen der beiden Vizepräsidenten der Primarschulgemeinde und der Sekundarschulgemeinde Kreuzlingen mit dem DEK stattgefunden. Thema des Treffens war der fachliche Austausch zum weiteren Vorgehen betreffend Präsidium der beiden Körperschaften.»

Der Lead bleibt bei den Schulbehörden

Beim Kanton sieht man jedoch keinen akuten Bedarf, das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen. «Nach heutigem Kenntnisstand liegen aus Sicht des Kantons keine Anhaltspunkte vor, die ein aufsichtsrechtliches Eingreifen des DEK von Amtes wegen nötig machen», schreiben die Schulbehörden. Deshalb bleibe der entsprechende Lead weiterhin bei den Behörden der Primarschulgemeinde und der Sekundarschulgemeinde Kreuzlingen. «Weitere Informationen folgen, sobald die laufenden Abklärungen zum weiteren Vorgehen abgeschlossen sind.»

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