Grosser Rückhalt für den neuen Pfarrer in Bürglen

Einstimmig haben die Kirchbürger Bruno Ammann am Sonntag ins Amt gewählt. Davor leitete er bereits den Gottesdienst in der evangelischen Kirche.

Hannelore Bruderer
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Kirchenpräsidentin Irene Bösiger heisst Pfarrer Bruno Ammann und seine Familie in der Gemeinde willkommen. (Bild: Hannelore Bruderer)

Kirchenpräsidentin Irene Bösiger heisst Pfarrer Bruno Ammann und seine Familie in der Gemeinde willkommen. (Bild: Hannelore Bruderer)

In einem von ihm geleiteten Gottesdienst stellte sich Pfarrer Bruno Ammann am Sonntag den Kirchbürgern von evangelische Bürglen gleich selber vor. Nach einer kurzen Pause eröffnete Kirchenpräsidentin Irene Bösiger im Anschluss die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung mit dem einzigen Traktandum der Pfarrwahl. Da niemand eine Frage zum Kandidaten oder Wahlablauf stellte, konnten die Stimmenzähler die 79 ausgefüllten Wahlzettel zügig einsammeln.

Nach Auszählung der Wahl holte die Kirchenpräsidentin Bruno Ammann, seine Ehefrau Cordula und ihren siebenjährigen Sohn Aaron zurück in die Kirche, vor deren Pforte sie gewartet hatten. «Von den 79 Wahlzetteln war einer ungültig», verkündet Irene Bösiger. «Mit 78 gültigen Stimmen ist Bruno Ammann zum neuen Pfarrer gewählt.» Sie gratulierte dem Frischgewählten und überreichte der Pfarrfamilie Willkommensgeschenke.

Amtsantritt am 1. Februar

«Es ist überwältigend – und ein schöner Vertrauensbeweis», sagt Bruno Ammann nach der Wahl. Er freue sich, mit seiner Familie nach Bürglen zu ziehen. «Wir ziehen bereits anfangs Januar im Pfarrhaus ein, damit unser Sohn gleich nach den Weihnachtsferien die Schule in Bürglen besuchen kann.» Der Stellenantritt von Pfarrer Ammann erfolgt am 1. Februar, bis dahin leitet aushilfsweise Pfarrerin Esther Baumgartner weiterhin die Gottesdienste.

Insgesamt hatten sich acht Personen um die freie Pfarrstelle in Bürglen beworben. Mit Dreien führte die Pfarrwahlkommission Vorstellungsgespräche und empfahl am Schluss Bruno Ammann zur Wahl.