Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Rückbau in Arbon auf Eis gelegt

Trotz allenfalls widerrechtlichen Baus, können die Pergolen im Kastaniengarten und zur Schlosswiese hin betrieben werden. Der Entscheid des Kantons steht aus.
Valentina Thurnherr
Auf Beschluss der Stadt müsste die Pergola Richtung Schlosswiese rückgebaut werden. (Bild: Max Eichenberger)

Auf Beschluss der Stadt müsste die Pergola Richtung Schlosswiese rückgebaut werden. (Bild: Max Eichenberger)

Wie sich das Ganze rechtlich verhält, ist unklar. Dennoch kann Gionatan Capuano, Geschäftsführer des Roten Kreuzes in Arbon, seine zwei Pergolen betreiben – die er ohne Bewilligung im Kastaniengarten und gegen die Schlosswiese hin gebaut hat. Strittig ist insbesondere letztere, denn die Stadt hat im Nachhinein nur grünes Licht für jene im Kastaniengarten gegeben. Remo Tambini, Leiter Abteilung Bau der Stadt Arbon, bestätigt auf Nachfrage: «Solange das jetzige Verfahren hängig ist, darf auch die Pergola gen Schlosswiese bewirtschaftet werden.»

Der Betreiber ist vollends überzeugt

DBU-Generalsekretär Marco Sacchetti.

DBU-Generalsekretär Marco Sacchetti.

Capuano ist indes zweifelsohne der Überzeugung: «Ich darf hier mein Restaurant betreiben.» Gleich mit den ersten Sonnenstrahlen sind beide Pergolen in Betrieb gegangen und diese werden laut Capuano rege genutzt. Der Stadtrat hatte im Nachhinein bei Gionatan Capuano ein Baugesuch eingefordert. Die Pergola beim Kastaniengarten wurde im Sinne eines Kompromisses bewilligt, da diese zwischen den Bäumen nicht störend wirke, jene gen Schlossgarten hin sei jedoch wider den Ortsbildschutz, es handle sich um eine Erholungszone und ausserdem bestehe keine betriebliche Notwendigkeit. Gegen diesen Entscheid legte Capuano Rekurs ein. Wie Recherchen zeigen, hat auch der Thurgauer Heimatschutz gegen den stadträtlichen Entscheid rekurriert. Allerdings will er erwirken, dass beide Pergolen wegkommen. Damit liegt deren weiteres Schicksal in den Händen des Kantons.

«Hoffe jeden Morgen auf das Beste»

Capuano möchte sich über den noch ausstehenden Entscheid des Kantons keine Gedanken machen. «Ich stehe jeden Morgen auf und hoffe auf das Beste.» Wenn der Beschluss gefällt sei, denke er über das weitere Vorgehen nach. Am Ende finde sich bestimmt eine Lösung. Auf Nachfrage beim Kanton heisst es, man könne derzeit keine Auskunft geben. Der Generalsekretär des Departements für Bau und Umwelt Marco Sacchetti sagt: «Es handelt sich um ein laufendes Verfahren.» Sollte der endgültige Beschluss erst im Herbst gefällt werden, so würde das die laufende Saison nicht beeinflussen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.