Ronja und Birk bauen Brücken der Freundschaft in Langrickenbach

Das erste Lager der Cevi Ostschweiz hat diese Woche in Langrickenbach stattgefunden. Thematisch hat sich das Lager rund um die Geschichte von Ronja Räubertochter gedreht.

Hannah Engeler
Drucken
Teilen
Die Teilnehmenden des Darajas posen mit dem Logo. (Bild: PD)

Die Teilnehmenden des Darajas posen mit dem Logo. (Bild: PD)

Am vergangenen Samstag pilgerten rund 750 Kinder und Helfer für das erste Lager des Cevi Ostschweiz nach Langrickenbach. Nebst den 21 Abteilungen aus der Region, reiste auch eine Gastabteilung aus Bern an. «Wir wollen uns für Cevi-Abteilungen der ganzen Schweiz öffnen», sagt Mirjam Baumann, Kommunikationsverantwortliche des Lagers.

Dies spiegelt sich auch im Namen des Lagers wieder: Daraja - Suaheli für «Brücke». Man habe einen Namen gewählt, der verbindend ist, so Baumann. Dass dieser auf Suaheli gewählt wurde, ist kein Zufall. «Viele Jungschi-Namen sind auf Suaheli. Die Sprache hat einen schönen Klang», erklärt Projektleiter Curdin Canal.

Astrid Lindgren’s Erzählung wird Realität

Das Lager steht unter dem Motto «Ronja Räubertochter». In der Woche vor dem Lager haben Helfer eine Räuberburg aufgebaut. Dafür haben sie 300 Blachen und zehn Kilometer Schnur verwendet. Zudem wird die Geschichte täglich in kleinen Stücken auf der Bühne aufgeführt. «Wie eine Cevi-Serie», sagt Julia Bollack, die Ronja spielt. Sie ist mittlerweile schon ein kleiner Star auf dem Gelände; die Kinder nennen sie meist Ronja.

Sport, christlicher Glaube und Nachhaltigkeit

Das Lager besteht aus vielfältigen Aktivitäten. Sportliche Spiele finden täglich statt. Beim Basteln und Singen werden biblische Themen eingebaut. Die sieben bis 13jährigen Lagerteilnehmer werden zudem bezüglich der Nachhaltigkeit sensibilisiert. Sie konsumieren regionale Produkte, verwenden wiederverwendbares Geschirr und recyceln alle Abfälle.