Romanshorner Stärnliweg feiert erfolgreiche Premiere

Die Laternen wurden durch Sterne ersetzt: Hunderte Menschen folgten dem Stärnliweg zum Forsthof als neuem Ziel. Hinter der Neuausgabe des Laternliwegs stehen Fasnächtler.

Markus Bösch
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Grosse Sterne säumten den Weg zum neuen Zielort Forsthof. (Bilder: Markus Bösch)

Grosse Sterne säumten den Weg zum neuen Zielort Forsthof. (Bilder: Markus Bösch)

Nachdem der Laternliweg in den vergangenen Jahren zu einem vorweihnachtlichen Anziehungspunkt im Romanshorner Wald geworden war, wurde am Samstag wieder zum Treffpunkt in den Wald eingeladen – allerdings mit Änderungen: Den Weg säumten diesmal grosse und auch kleine, beleuchtete Sterne. Der Laternliweg wurde zum Stärnliweg.

In den vergangenen Jahren führte der Weg vom Parkplatz Spitz zur Waldschenke. Dieses Jahr änderte das Ziel. Die Sterne wiesen den Weg neu zum Forsthof. Der Grund für die Änderungen sind neue Organisatoren. Im vergangenen Jahrzehnt waren Privatpersonen für die Organisation verantwortlich. Neu die Fasnachtscliqué «Hafeschnoggä».

Verpflegungsstände beim Forsthof

Stimmungsvolle Geschichten im Winterwald: Märchenerzählerin Manuela Baumann inmitten der Kinderschar.

Stimmungsvolle Geschichten im Winterwald: Märchenerzählerin Manuela Baumann inmitten der Kinderschar.

Die neuen Verantwortlichen hatten am neuen Ziel Forsthof einige Stände mit Essens- und Trinkangeboten aufgebaut, und die zahlreichen Besucher und Familien nahmen sie gern und ausgiebig in Anspruch.

Etwas abseits – um eine extragrosse Feuerschale – waren Baumstämme als Sitzgelegenheiten abgelegt worden: Zweimal kamen die Jüngsten da in den Genuss einer märchenhaften Geschichte, erzählt von Manuela Baumann. Währenddessen tauschten sich die Erwachsenen im Gespräch aus und wärmten sich um die Feuer auf.


Interview mit Thomas Sonderegger vom neuen Organisationskomitee

Wie passt eine Fasnachtsclique zu diesem vorweihnächtlichen Anlass?

Thomas Sonderegger von den «Hafeschnoggä» ist erfreut über den Stärnliweg.

Thomas Sonderegger von den «Hafeschnoggä» ist erfreut über den Stärnliweg.

Wir wollten diesen beliebt gewordenen Anlass nicht einfach sterben lassen, sondern ihn im Gegenteil weiterführen, einfach unter anderen Vorzeichen. Darum sollten diesmal beleuchtete Sterne den Weg weisen. Sie verleihen dem Anlass eine gewisse Festlichkeit und passen zu dieser Zeit. Im übrigen hilft uns der Erlös aus der Verpflegung unsere eigenen Auslagen in Sachen Fasnacht zu decken.

Wie viele Leute haben Hand angelegt?

Wir sind 30 Personen in unserer Clique, vier von uns haben die grossen und kleinen Sterne hergestellt. Die anderen waren und sind bei den Vorbereitungen und jetzt bei der Durchführung engagiert. Und auch der Stadt gehört ein grosses Dankeschön, der es ein Anliegen ist, dass dieser Anlass weitergeführt wird. Sie hat uns in Bezug auf die Infrastruktur und finanziell unterstützt. Und auch die Waldkorporation steht hinter uns, immerhin dürfen wir den Forsthof benützen. (mb)