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Romanshorner Stadtratskandidaten: Nesthäkchen, Alleskönner und Beharrliche

Gleich zehn Personen stellen sich für eine Amtszeit in der Behörde zur Verfügung. Ausgenommen der Präsident. Zu vergeben sind aber nur acht Sitze.
Tanja von Arx
Stellen sich den kritischen Fragen von Moderator Felix Meier (Mitte): Die Stadtratskandidaten Peter Eberle, Ursula Bernhardt, Markus Fischer, Philipp Gemperle, Alban Imeri, Dominik Reis, Tamara Wiedermann, Christian Zanetti, Roman Imhof und Melanie Zellweger. Bild: Andrea Stalder

Stellen sich den kritischen Fragen von Moderator Felix Meier (Mitte): Die Stadtratskandidaten Peter Eberle, Ursula Bernhardt, Markus Fischer, Philipp Gemperle, Alban Imeri, Dominik Reis, Tamara Wiedermann, Christian Zanetti, Roman Imhof und Melanie Zellweger. Bild: Andrea Stalder

Philipp Gemperle (33) kann alles. Jedenfalls denkt er das. Es ist seine Antwort auf die Frage von Moderator Felix Meier, welches Ressort er denn gerne übernähme, falls er gewählt würde.

Wie neun andere kandidiert Gemperle (FDP) für den Romanshorner Stadtrat und diskutiert gestern in der Kantiaula im Rahmen eines rege besuchten Podiums. Der ehemalige Journalist und Kommunikationsverantwortliche der Stadt Wil will die Stadt fördern, zielstrebig in der Behörde, aber auch mit einem offenen Ohr für die Bevölkerung. Neben Politneuling Gemperle könnte bald auch Alban Imeri (28, SP) für frischen Wind sorgen. Obschon bereits Kantonsrat, ist er das Nesthäkchen unter den Kandidaten. Der Maschineningenieur hat im Sinn, bei diversen Projekten schrittweise vorzugehen, um Vertrauen zwischen dem Stadtrat und der Bevölkerung aufzubauen. Dies pragmatisch und mit gesundem Menschenverstand. Besagtes Vertrauen sei angekratzt worden, weil die Leute über die letzten Jahre viel Geld investiert hätten, aber bis heute nichts dafür gesehen.

Mehr Vertrauen, weniger Planung

Von diesem Vertrauen spricht auch Peter Eberle (52, parteilos), im Gegensatz zu Gemperle und Imeri kein neues Gesicht auf dem politischen Parkett der Hafenstadt: Der Versicherungsmathematiker, der seit 1991 im Stadtrat sitzt, will sich künftig stärker zurückhalten in Bezug auf Visionen und hochfliegende Planung, wie er selber sagt. Die Revision der Ortsplanung unterliegt denn aktuell Markus Fischer (65, FDP). Der Bisherige möchte diese in der nächsten Legislatur gerne abschliessen. Er bedauert, dass mit den vielen Wechseln von gerade fünf der neun Stadträte ein Wissensverlust einhergehe. Sein Ziel ist diesen abzufedern.

Als weitere Bisherige hat Melanie Zellweger (45, SVP) sich über die letzten Jahre ein besonderes Ziel gesetzt: Romanshorn soll glücklich sein. Ressortgebunden untersteht der ehemaligen Polizistin die Feuerwehr. Dort habe es viele Hochs und Tiefs gegeben. Das besagte Ressort Ordnung und Sicherheit interessiert denn auch Polizist Dominik Reis (52, SVP). Als Neuling sei für ihn aber klar, dass es sich gehöre sich hintanzustellen. Lange Jahre in Zürich tätig, könne er in Romanshorn vorbeugen. Schliesslich komme alles in Abständen von ungefähr fünf Jahren in die Ostschweiz, so auch die Kriminalität.

Feuerwehr prominent vertreten

Der Feuerwehr nahe steht indes Roman Imhof (47, parteilos). Er ist Fourier der Stützpunktfeuerwehr und in der Feuerwehrkommission. Der Security Manager bei der Swiss hat allerdings das Ressort Freizeit und Sport ins Auge gefasst. Zellwegers Ressort verbunden ist auch Christian Zanetti (54, nahe CVP), der 27 Jahre bei der Feuerwehr war, zuletzt als deren Vizekommandant. Interessieren tut er sich allerdings als Leiter des Kanti-Hausdiensts in erster Linie für Entsorgung und Versorgung. Nichts sei für ihn dagegen Gesundheit.

Gerade darauf hat indessen Ursula Bernhardt (54) ein Auge geworfen. Die Grüne ist nicht nur Gesundheitspädagogin, sondern leitet auch die Heidener Röntgenabteilung. Sie arbeitet gerne im Team und stellt gleichzeitig Pragmatismus in den Vordergrund. Ebenfalls für Gesundheit interessiert sich Tamara Wiedermann (49, CVP). Die Mittelschullehrerin und Sprachwissenschafterin hat bislang keine politische Erfahrung.

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