Romanshorner Seebad bekommt einen neuen Steg

Zu ihrem 150-Jahr-Jubiläum schenkt die Genossenschaft des Elektrizitätswerks der Stadt einen neuen Badesteg mit Plattform. Das Geschenk kommt zum richtigen Zeitpunkt.

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Rollstuhlgängig, mit Plattform zum Verweilen und Seeeinstig: eine Projektskizze des neuen Badestegs. (Bild: PD)

Rollstuhlgängig, mit Plattform zum Verweilen und Seeeinstig: eine Projektskizze des neuen Badestegs. (Bild: PD)

(red) Die Genossenschaft des EW Romanshorn schenkt der Hafenstadt einen neuen Steg samt Plattform für das Seebad. Dies teilt die Stadt in einem Pressecommuniqué mit. Der Grund ist das 150-Jahr-Jubiläum der Genossenschaft im nächsten Jahr.

Stadträtin Petra Keel, Ressortverantwortliche Freizeit und Sport.

Stadträtin Petra Keel, Ressortverantwortliche Freizeit und Sport.

«Es ist nobel, dass das EW einmal mehr nachhaltig in die Infrastruktur investiert», sagt Stadträtin Petra Keel vom Ressort Freizeit und Sport. Das überaus grosszügige Geschenk des EW freue sie und den Stadtrat ausserordentlich. Die Freude über das gemeinsame Projekt beruhe auf Gegenseitigkeit, betont der EW-Verwaltungsrat Markus Villiger. Als das EW an die Stadt herangetreten sei, hätte sich diese intensiv mit der Planung zur Steigerung der Attraktivität des Seebads beschäftigt.

Neuer Steg,  gemeinsame Idee

«Es war exakt der richtige Zeitpunkt für diesen Austausch», sagt Keel. Denn zur bereits realisierten Flachwasserzone des Bads gehöre auch ein neuer Steg. Dieser hätte Anfang 2018 wegen der Kälteperiode nur mit massiven Mehrkosten realisiert werden können. So verzichtete man darauf, plante ihn jedoch für die Saison 2019 fix ein. Villiger sagt:

«Bei der Diskussion möglicher Vorhaben fanden EW und Stadt dann schnell zusammen.»

Es entstand die Idee eines Badestegs, der über die reine Zweckmässigkeit hinaus Annehmlichkeiten bietet. «Das Projekt, eine solide Stahlkonstruktion, besteht aus drei Teilen: einem rollstuhlgängigen Uferzugang, einer Plattform sowie dem eigentlichen Einstieg ins Wasser.» Das entsprechende Baugesuch für den Neubau liegt seit gestern bis zum 19. Dezember auf. 

Romanshorn hübscht die Badi auf

Das Seebad ist in die Jahre gekommen. Nach Saisonschluss im September beginnen die Sanierungsarbeiten. Die Kosten der ersten Etappe belaufen sich auf über 770000 Franken.
Markus Schoch