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Romanshorner Schnitzelbanksänger: Wölfe im Fasnachtsgwändli

Die reimenden Fussballer sind wieder auf Tournee durch die Beizen in der Region. Sie freuen sich auf mehr Sex, ärgern sich über den fehlenden Badisteg und machen sich über den Wahlkampf lustig.
Markus Schoch
Sie sehen harmlos aus, können aber ganz schön giftig sein: Die Romanshorner Schnitzelbänkler. (Reto Martin)

Sie sehen harmlos aus, können aber ganz schön giftig sein: Die Romanshorner Schnitzelbänkler. (Reto Martin)

Sie gehen bereits zum 27. Mal auf Tournee und haben nichts von ihrer Bissigkeit verloren. Die Schnitzelbanksänger des FC Romanshorn kommentieren das Geschehen in der grossen weiten Welt ebenso wie dasjenige vor der Haustür.

An Donald Trump kommen auch sie nicht vorbei. «So tumm, dä isch so tumm - so tumm, dä isch so tumm», singt die Gruppe. Der amerikanische Präsident habe keinen Plan, sei triebgesteuert und versiebe alles.

Abrechnung mit Vincenz

Sein Fett weg bekommt auch der ehemalige Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz.

«Karrierä isch verreckt. Wellä si ä grosses Tier. Eis mit ganz viel Habgier. Aber brocht hät’s dir nüt. Du chasch nümm unter d’Lüt.»

Überhaupt finden die Schnitzelbanksänger: «Bschiss isch Trumpf». Bei Postauto sei das so, im Genfer Regierungsrat auch und bei den Bündner Baugeschäften sowieso.

Zum Halali auf Romanshorns Stadtpräsidenten David H. Bon reimen die Fasnächtler:

«Welch ein Werben, Inserier’n, Blöffen, Zwinkern, Dirigier’n. Wahlzeit will nun einmarschier’n. Kommt mit Pomp und Galle.»

Wer das Rennen macht, ist ihnen egal. Wichtig ist den Fasnächtlern nur eines. «Wa isch echt s’Bescht, mir hoffed fescht, s’gäng endli vorwärts, meh als gescht.»

Kritik am fehlenden Badisteg

Und damit meinen sie beispielsweise den Badisteg, der abgerissen, aber im letzten Jahr entgegen den Plänen nicht neu gebaut wurde.

«D’Lüt, die schlipfed us. Stürz es isch en Grus. Wer verstoht s’Konzept, chunt denn do nu drus?»

Die Erklärungen der Stadt sind für die Schnitzelbänkler nur vorgechoben. «Händ’s vergesse zum Bstelle. Das isch de wohri Grund.» Doch das Warten habe auch seine gute Seite. Mit dem neuen Steg und gütiger Hilfe des EWs «chas Sex ge».

Die Sache mit den verschwundenen Brunnen stösst bei den Schnitzelbänklern auf wenig Verständnis. «D‘Stadt am Wasser hät viel schöni Brünne gha. Aber d’Hafestadt hangt leider gar nöd dra. Über Nacht do sind drü Brünne ganz schnell wegg. Und för üs isch das denn gar kein Fasnachtsgägg!»

Infos zum Tourneeplan der Schnitzelbänkler finden sich unter www.fcromanshorn.ch

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