Romanshorner Musikschule und Musikverein blasen ins selbe Horn

Vor einem Jahr haben die Gespräche und Verhandlungen begonnen – jetzt können der Leiter der Musikschule und der Präsident des Musikvereins auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit anstossen.

Markus Bösch
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Musikschulleiter Samuel Forster und Musikvereins-Präsident Hanspeter Bolliger.

Musikschulleiter Samuel Forster und Musikvereins-Präsident Hanspeter Bolliger.

Markus Bösch

«Ab dem Sommer können wir Synergien nutzen und wichtige Schritte in die Zukunft machen. Mit dieser Übereinkunft lassen wir unsere 20 Schülerinnen und Schüler künftig durch die Musikschule (Blasinstrumente und Schlagzeug) ausbilden. Und unsere vier Lehrpersonen werden auch von ihr übernommen», sagt Hanspeter Bolliger vom Musikverein. Und das heisst für die Musikschule:

«Wir werden damit zu ihrem Dienstleister und Unterstützer.»

Die beiden Partner würden am gleichen Strick ziehen und ins gleiche Horn blasen. «Und wir werden zu kompetenten Partnern auf Augenhöhe», erklärt Schulleiter Samuel Forster. Grundsätzlich können die Anmeldungen über die Musikschule und den Musikverein getätigt werden, letzterer subventioniert den Unterricht für seine Schülerinnen und Schüler.

Die Notenfresser spielen mit

Die Zusammenarbeit läuft über Samuel Forster und Yvonne Meier, die zuständig ist für die Jugendmusik des Musikvereins. Die erste Möglichkeit, in einem Ensemble mitzuspielen, sind «die Notenfresser». Anschliessend können sie in die Jugendmusik einsteigen (und später in den Musikverein): «Wichtig sind uns die Durchlässigkeit und auch die Zukunft unseres Vereins inmitten eines überaus grossen und vielfältigen Freizeitangebotes», hält Bolliger fest.

Es soll auch möglich werden, aufzuzeigen, wie breit und vielfältig Musik gemacht werden kann, insbesondere auch mit Blasinstrumenten: «Etwa mit der Erweiterung von Blasmusikensembles mit einem Streichbass», sagt Forster. Und mit gemeinsamen Projekten, wie es für den 28. Juni geplant war. Oder mit den Familienkonzerten, wo auch die Primarschule einbezogen war. «Wir werden diese sicher nachholen. Grundsätzlich sind wir davon überzeugt, dass das gemeinsame Musizieren erlebnisreich und attraktiv ist. Und das kulturelle Leben in Romanshorn ganz wesentlich bereichert.»