Romanshorner Künstler beteiligen sich an der Aktion «fünfstern»

Sie sind vier von 240 Künstlerinnen und Künstlern aus der Ostschweiz – am Wochenende hatten sie die Türen zu ihren Ateliers geöffnet.

Markus Bösch
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Romanshorner Künstler öffneten ihre Ateliers für die interessierte Bevölkerung.

Romanshorner Künstler öffneten ihre Ateliers für die interessierte Bevölkerung.

Markus Bösch

Am Wochenende kamen in Romanshorn Markus Reich, Catherine Zundel, Eva Stucki und Ursula Anna Engler ins Gespräch mit ihren Besucherinnen und vielleicht auch Käufern. Weit über 100 Personen kamen in die Ateliers.

«Fünfstern» läuft bis zum 1.November. Auch in diesem Jahr zeigt die Aktion auf, wie vielseitig und überraschend sich Kunst präsentieren will: «Kunst ist eigentliche Lebensform, ermöglicht den Dialog mit sich und den Betrachtern», sagt Markus Reich, der Fotografien verändert.

Aus Plastiksäcken werden Wandbehänge

Catherine Zundel verarbeitet Eindrücke aus der Umwelt, aus der Natur zu abstrakten Bildern, mit Mischtechniken auf Leinwand und Papier. Für Eva Stucki sind ihre Bilder künstlerischer Ausdruck und gleichzeitig wichtig für ihren Lebensunterhalt: «Die auf Fotos festgehaltene Natur, verändere ich so mit Pinsel, Farbe und Drucktechniken, dass Linien und auch ganz neue Räume entstehen.»

Im Atelier von Ursula Anna Engler wiederum sind viele verschiedene Materialien zu sehen. Von ihnen lasse sie sich inspirieren, gebe ihnen mit Farbstift, Neocolor oder Acryl, mit Schere und Stricknadel ganz neue Formen und Inhalte. Sodass zum Beispiel aus Plastiksäckchen glitzernde Wandbehänge entstehen.