Romanshorner Kantonsschüler geben Einblick in ihr Interessensgebiet

Gymnasiasten und FMS-Absolventen stellten am Samstag ihre Abschlussarbeiten vor. Es ging um so verschiedene Themen wie Plastik, die Krise in Venezuela oder Jodeln.

Markus Bösch
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Die Arbeiten lagen auf.

Die Arbeiten lagen auf.

(Bild: Markus Bösch)

Die Vielfalt ist augenfällig, sowohl was die Inhalte als auch die Ausdrucksformen betrifft: Es waren Themen aus den Bereichen Umwelt, Politik, Kultur, Psychologie und Sport. Und die Fragestellungen drehten sich um persönliche und individuelle, um lokale und globale Probleme. Die Matura-Arbeiten der Gymnasiasten und die selbständigen Arbeiten der FMS-Abteilung zeigen so immer wieder, mit wie viel Engagement sich die Kantischülerinnen und Kantischüler dem gewählten Thema annähern und es bearbeiten.

So ging zum Beispiel Julian Anthenien (4Mc) den Fragen nach, wer, warum wohin inmitten der Krise in Venezuela geflohen ist: Er zeigte die Wurzeln der wirtschaftlichen Misere in diesem südamerikanischen Land auf, die Folgen für die Frauen und Kinder und zog als Fazit, dass es vielen an fast allem fehlt. Konfrontiert worden mit dem Elend war er während seinem Sprachaufenthalt im Nachbarland Kolumbien.

Dem Plastik auf der Spur

Lucina Bischofberger (4 Mb) ihrerseits hatte mit dem Plastik ein alltägliches Phänomen in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen gestellt: Vor allem wegen Zusatzstoffen wie Bisphenol A (BPA) sind Kunststoffe auch für Menschen gesundheitsgefährdend. Darum gilt es, den Verbrauch von Plastik zu vermindern (zum Beispiel mit dem Gebrauch von Naturkosmetik und dem Einkaufen in Unverpacktläden) und Produkte in Plastikverpackungen richtig zu handhaben.

Der Jodelclub Kradolf-Schönenberg hatte einen Auftritt.

Der Jodelclub Kradolf-Schönenberg hatte einen Auftritt.

(Bild: Markus Bösch)

Anita Sturzenegger (3Fe) präsentierte ihr selbst komponiertes Jodellied «Johreszyte», zusammen mit dem Jodelclub Kradolf-Schönenberg. Bei der Erarbeitung war sie unterstützt worden von Pascal Miller, ihrem ehemaligen Primarlehrer und selber Chormitglied. Nach geschichtlichen und theoretischen Erklärungen wurde das Lied gleich aufgeführt, zur Freude der Gäste und Besucher.

Am kommenden Donnerstagabend werden von 19 bis 21.20  Uhr weitere Arbeiten vorgestellt.