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Romanshorner Kantischüler müssen zehn Minuten früher zum Unterricht

Der Fahrplanwechsel im Dezember trifft den Thurgau mit einer Verschiebung von einer Viertelstunde. Die Kantonsschule ändert deswegen sogar ihre Unterrichtszeiten.
Lara Jörgl
Die KSR wird ihren Unterricht ab Dezember zehn Minuten früher abhalten.(Bild: Ralph Ribi)

Die KSR wird ihren Unterricht ab Dezember zehn Minuten früher abhalten.
(Bild: Ralph Ribi)

Die Schüler der Kantonsschule Romanshorn (KSR) müssen künftig zehn Minuten früher zum Unterricht erscheinen. Dies, weil der Fahrplan am 9. Dezember umgestellt wird.


Normalerweise blieben die Fahrpläne nach Romanshorn sowohl von Kreuzlingen als auch von Rorschach und Weinfelden aus gleich. Nun wird der ganze Rhythmus um eine Viertelstunde verschoben. Der Unterricht fängt deswegen neu statt 07.50 Uhr um 07.40 Uhr an.
«Die meisten Eltern haben den neuen Fahrplan noch gar nicht angesehen, deshalb fanden wir es wichtig, die Schüler schon im Vorfeld auf unserer internen Website zu informieren», sagt Ruedi Herzog, Prorektor der Kantonsschule. «Damit wollten wir vor allem verhindern, dass die Schüler 15 Minuten warten müssen, bis sie nach Hause können.»

Besonders Bischofszell trifft es hart


Doch auch wenn die Verschiebung den meisten zugutekommt, gibt es doch auch ein paar Verlierer. Gerade in Bischofszell wird es jetzt ärgerlich, denn hier müssen manche Jugendlichen auch so schon ohne die Fahrplanänderung um 06.45 Uhr auf den Bus gehen. Dieser hat meistens auch noch Verspätung. Da Schüler aus Bischofszell allerdings eine Minderheit an der Schule sind, wurden vor allem die Schüler aus den Regionen Weinfelden, Kreuzlingen oder Arbon bei der Planung berücksichtigt.

Nach einem Semester wird neu evaluiert


Die Stundenplanänderung hat weitere Vorteile. Die grosse Pause, die heute nahe an der Mittagspause liegt, wird früher abgehalten und die Jugendlichen müssen nicht lange auf den Zug warten. Nach einem Semester will man dann sehen, ob der Plan aufgegangen und der Versuch damit geglückt ist. Anders als Frauenfeld verschob die Schulleitung in Romanshorn den Unterricht nach vorne. «In Frauenfeld fängt es schon regulär um 07.30 Uhr an, deshalb hat man die Schulzeit auf später verschoben. Es wäre nicht optimal gewesen, die Schule noch früher zu beginnen.»


Beschwerden von Eltern seien noch keine gekommen. «Es waren mehrheitlich Fragen, die wir schnell klären konnten.» Die Idee sei es nicht, jedes Jahr den Stundenplan zu wechseln.

«Solche radikalen Fahrplanwechsel wird es in den nächsten Jahren vermutlich nicht mehr geben.»

Fahrplanwechsel

Ab dem 9. Dezember fahren die Züge nach Schaffhausen oder Rorschach von Romanshorn aus statt um die volle oder halbe Stunde (.01 und .31) stets um Viertel vor beziehungsweise Viertel nach (.16 und .46) ab. (laj)

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