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Romanshorner Kantischüler fordern den Klimanotstand

Die Stadt am Wasser soll den Klimanotstand ausrufen, das wollen einige Kantonsschüler. Sie haben eine Bittschrift an den Stadtrat lanciert.
Markus Bösch
Bekämpfen den Klimawandel: Anouk und Simon Walliser, Emma Rohn und Ariane Alig. (Bild: Markus Bösch)

Bekämpfen den Klimawandel: Anouk und Simon Walliser, Emma Rohn und Ariane Alig. (Bild: Markus Bösch)

Vor zwei Monaten waren sie zum ersten Mal an einer Klimademo, damals in Frauenfeld. Aus ihrer Sicht genügt das aber nicht: Jetzt wollen sie handeln. «Wir haben eine Petition an den Stadtrat von Romanshorn lanciert. Damit soll einerseits der Klimanotstand ausgerufen und die Eindämmung des Klimawandels und seiner Folgen prioritär angegangen werden», sagen Simon Walliser und Emma Rohn. Beide besuchen die Kantonsschule in Romanshorn. Ihr Anliegen unterstützen auch Ariane Alig, Lea Tobler, Anouk Walliser sowie Ladina und Seraphine Da Rugna.

Damit folgen sie dem Beispiel von Frauenfeld. In der Hauptstadt hat ein Komitee letzten Monat eine Petition mit 1100 Unterschriften eingereicht. Der Regierungsrat des Kanton Thurgau hat Ende Mai eine entsprechende Forderung zurückgewiesen.

Secondhand-Kleider und wenig Fleischkonsum

Sicher seien in ihren Familien der Klimaschutz schon lange wichtiges Thema gewesen, darum auch für sie selber, erzählen die Schüler: «Dazu gehören zum Beispiel Secondhand-Kleider, wenig Fleischkonsum, der Kauf von regionalen Produkten oder das Trinken von Hahnenwasser».

Doch das reicht den Jugendlichen nicht mehr. Sie sind mit ihrem Anliegen unterwegs, unter anderem in vielen Gesprächen in der Mensa und in den Klassen: «Beispielsweise, wenn es um die Wahl der Verkehrsmittel für Maturareisen geht». Unterschriften für die Petition hätten sie bereits am Bahnhof gesammelt, ein Unterschriftenstand an der Kanti sei geplant, ebenso nach den Sommerferien eine Klimademo in der Hafenstadt. «Zahlreiche Menschen wissen zwar um das Thema, sind sich aber zu wenig bewusst, wie schwerwiegend die Folgen sein können.» Es gelte darum, die Politik in die Pflicht zu nehmen. «Es geht schliesslich um unsere Zukunft.»

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