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Romanshorn wird zur Drehscheibe für den Tourismus

Die Hafenstadt soll ein regionales Tourismuszentrum erhalten. Auch Thurgau Tourismus verlegt seinen Geschäftssitz hierher. Offenbar sind die beiden Zentren aber voneinander unabhängig.
Lara Jörgl

Im Frühling wurde in Arbon bekannt, dass der Kanton ein regionales Touristen-Infocenter anstrebt. Das hat eine politische Debatte losgetreten.

Während der Arboner Stadtpräsident Andreas Balg und sein Romanshorner Amtskollege David H. Bon von der Idee angetan sind, befürchten einige Arboner Politiker eine Absetzung des lokalen Infocenters, das sich in der Schmidgasse befindet. Einer davon ist Lukas Auer, Präsident der jungen CVP. Zusammen mit seinem Kollegen Reto Neuber von der CVP hat er eine Einfache Anfrage an den Arboner Stadtrat gerichtet. In dieser fragte er unter anderem, ob der Stadtrat alles unternehmen würde, damit das Infocenter in der Schmidgasse nicht geschlossen werden müsse. Stadtpräsdent Andreas Balg versicherte daraufhin, dass ein grosser teil der Leistungen des lokalen Infocenters auch künftig in Arbon erbracht werden würden. Diese Aussage führte er in der Hauptsversammlung des Verkehrsvereins Arbon (VVA) aus. Dort erklärte er, dass das lokale Infocenter zwei Drittel seiner Leistungen behalten würde. Der Rest würde dann das regionale Infocenter übernehmen.

«Der Standort war strategisch von Vorteil»

Nun gab der Verein Thurgau Tourismus (TGT) diese Woche bekannt, dass er seinen Geschäftssitz in die Räumlichkeiten der Schweizerischen Bodenseeschifffahrt in Romanshorn verlagert. Der frühere Standort in Amriswil sei nicht geeignet gewesen, engen Kundenkontakt zu halten, sagt Adrian Braunwalder, Marketing-Manager des Vereins. Mit der Gründung des regionalen Tourismuszentrums habe das allerdings nichts zu tun. Im Vordergrund habe die Zusammenarbeit mit der SBS gestanden. «Wir haben uns bewusst für die Räumlichkeiten der Schweizerischen Bodenseeschifffahrt entschieden, da Thurgau Tourismus und die SBS die gleichen Gästeströme bedienen».

Zusammen mit dem lokalen Infocenter am SBB Schalter treffen so drei Tourismuszentren in Romanshorn zusammen. Wie Thurgau Tourismus mitteilt, übernimmt der Verein die Aufgaben des touristischen Produktmanagements und der Gästeinformation im Oberthurgau. Das geplante regionale Infocenter und die Übernahme der Teilaufgaben sind dabei offenbar unabhängig voneinander zu verstehen.


Auer steht dem regionalen Infocenter nach wie vor kritisch gegenüber. «Allmählich wird das Angebot nur noch auf Romanshorn konzentriert. Das bedeutet, dass dem Arboner Tourismus immer weniger Geld zugute kommt.» Jetzt schon unterstütze Arbon die Eishalle in Romanshorn mit 60 000 bis 65 000 Franken im Jahr und auch das Winterwasser sei in Romanshorn.

«Bevor wir uns auf Romanshorn konzentrieren, sollten wir in Arbon schauen, dass wir zuerst den eigenen Tourismus ankurbeln.»

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