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Wende im Streit um Romanshorner Abenteuerspielplatz - Heimatschutz kämpft nun doch weiter gegen das Projekt

Der Thurgauer Heimatschutz und einige Privatpersonen ziehen ihre Einsprache gegen das 3-Millionen-Projekt nun doch weiter ans Verwaltungsgericht.
Markus Schoch
Blick vom See auf den geplanten Abenteuerspielplatz. (Bild: PD/Susanne Fritz Architekten)

Blick vom See auf den geplanten Abenteuerspielplatz. (Bild: PD/Susanne Fritz Architekten)

Die Ankündigung trat eine Solidaritätswelle los. Letzte Woche erklärte Heimatschutz-Geschäftsführer Gianni Christen gegenüber der Thurgauer Zeitung, sein Verband werde den Widerstand gegen den geplanten Bau des Abenteuerspielplatzes der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt (SBS) auf der Bunkerwiese aufgeben. «Wir sind in der Folge überrannt worden von Personen, die uns sagten, wir sollten unbedingt weiter machen», sagt Christen.

Dritte engagieren sich finanziell

Aufgrund der Rückmeldungen und finanzieller Beteiligung Dritter an den Verfahrenskosten entschied sich der Verband, jetzt doch ans Verwaltungsgericht zu gelangen. Mit im Boot sind auch diverse Privatpersonen, die den Entscheid des kantonalen Departementes für Bau und Umwelt (DBU) nicht akzeptieren wollen. Dieses hatte Ende April der SBS die Konzession für den Bau und Betrieb des Abenteuerspielplatzes erteilt und alle Einwände abgewiesen. Christen hofft, dass die Richter in Weinfelden die Sachlage anders beurteilen. Für den Heimatschutz sei klar, dass das 3-Millionen-Projekt nicht mit dem Ortsbildschutz vereinbar ist. «Auch die öffentliche Zugänglichkeit ist nicht mehr gewährleistet, so wie es die Konzession aus dem Jahr 1984 vorschreibt, wenn die Besucher der Freizeitanlage Eintritt zahlen müssen.» Auch die Standortgebundenheit der Freizeitanlage stelle sein Verband in Frage, sagt Christen.

IG Bunkerwiese macht nicht mit

Die IG Bunkerwiese beziehungsweise Silvan Mumenthaler als deren Sprecher ziehen nicht mit. Es sei jetzt zu spät, da jetzt keine Zeit mehr sei, die Eingabe durch einen Anwalt vorzubereiten. «Vor allem stimmte es mich nachdenklich, dass man zuerst meinen Entscheid, abwartete und erst dann begann, etwas zu unternehmen. Ich bin grundsätzlich dagegen, solche übers Knie gebrochenen Übungen zu unternehmen. Man hätte früher zusammen stehen müssen.»

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