ROMANSHORN
TKB-Millionen: «Pier 8590» landet auf Platz sechs der Empfehlungen

95 Projektideen gingen beim Kanton für die Verwendung der TKB-Millionen ein. Jetzt ist klar: Das Romanshorner Projekt wird vom Grossen Rat als eines von 14 zur Förderung vorgeschlagen.

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Blick vom Pavillon der mit 270 Metern derzeit längsten Pier am Bodensee in Altnau.

Blick vom Pavillon der mit 270 Metern derzeit längsten Pier am Bodensee in Altnau.

Bild: Stadt Romanshorn/ Rolf Mueller

(red) Der Grosse Rat empfiehlt 14 Projekte für die Verwendung der TBK-Millionen. Auf Platz sechs ist das Romanshorner Städtebauprojekt «Pier 8590»: Eine öffentlich zugängliche, mehrere hundert Meter lange Pier mit Plattform oder offenem Pavillon, die in der Verlängerung der Hafenpromenade die Innenstadt mit dem See verbindet und bis zum Tiefwasserbereich reicht.

Stadtpräsident Roger Martin ist erfreut über die am 23. April 2021 veröffentlichten Empfehlungen:

Romanshorner Stadtpräsident Roger Martin.

Romanshorner Stadtpräsident Roger Martin.

Bild: Donato Caspari
«Die gute Bewertung unseres Projekts zeigt, dass es alle Voraussetzungen erfüllt.»

Es hat einen Nutzen für die Allgemeinheit, ist nachhaltig und liegt ausserhalb des Bereichs der ordentlichen Staatsaufgaben, heisst es weiter in der Mitteilung der Hafenstadt. Die vielen positiven Rückmeldungen seit Bekanntwerden der Bewerbung würden zeigen, dass eine Pier für die ganze Oberthurgauer Bevölkerung und darüber hinaus als touristische Bereicherung wahrgenommen werde.

Baukosten auf 3,5 Millionen Franken geschätzt

Für das Projekt «Pier 8590 – Landungsbrücke Romanshorn» hat die Stadt den Romanshorner Ingenieurbüros Ribi und Blum AG, Josef Kolb AG und Wälli AG Ingenieure einen Studienauftrag erteilt. Die Vorschläge werden derzeit noch geprüft und im Mai 2021 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Erste Schätzungen der Baukosten gehen von über 3,5 Millionen Franken aus, wovon man sich zwei Millionen aus dem Ertrag des Börsengangs der Thurgauer Kantonalbank erhofft, der dem Kanton rund 127 Millionen Franken einbrachte. Die Studien werden am 11. Mai 2021 um 19.00 Uhr im Rahmen des Dialogkanals «Werkstadt» in einer öffentlichen Onlineveranstaltung allen Interessierten mit anschliessender Diskussion zugänglich gemacht.