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Romanshorn schliesst Jugendtreff vorläufig

Die Stadt Romanshorn will die Jugendarbeit neu ausrichten und breiter abstützen. Deswegen gehen die Türen des Jugendtreffs in den Sommerferien für unbestimmte Zeit zu. Wie es weiter geht, ist offen
Markus Schoch
Philipp Langenauer, der Leiter der Sozialen Dienste, und Stadträtin Petra Keel vor dem Eingang des Jugendtreffs in Romanshorn. (Bild: Markus Schoch)

Philipp Langenauer, der Leiter der Sozialen Dienste, und Stadträtin Petra Keel vor dem Eingang des Jugendtreffs in Romanshorn. (Bild: Markus Schoch)

«Der Betrieb ist nicht mehr zeitgemäss», sagt die zuständige Stadträtin Petra Keel. Deshalb werde ihn die Stadt ab den Sommerferien sistieren. Sie stehle sich damit aber nicht aus der Verantwortung. «Die Jugendarbeit ist uns sehr wichtig», betont Keel. Es sei klar, dass sich die Stadt in diesem Bereich weiter engagiere. «Wir haben ganz viele Ideen», wie es weiter gehen könnte.»

Jugendarbeiter breiter abstützen

Eine Steuerungsgruppe werde in den nächsten Wochen und Monaten entscheiden, in welche Richtung es konkret geht. Die Stossrichtung ist klar: Die Jugendarbeit soll breiter angelegt werden und besser vernetzt sein mit Schulen, Kirchgemeinden oder Vereinen. Ziel ist es, im nächsten Jahr neu zu starten. Die beiden Jugendarbeiter mit einem Pensum von je 50 Prozent müssen sich beruflich neu orientieren. Eine der beiden Personen habe ohnehin auf Reisen gehen wollen, sagt Keel.

Die Stadt muss sparen

Hintergrund der Neuorientierung ist nicht nur das veränderte Umfeld, in dem sich die Jugendlichen bewegen. Auch der finanzielle Druck hat die Verantwortlichen veranlasst, über die Bücher zu gehen. Die Stadt muss sparen. Die Jugendarbeit ist davon nicht ausgenommen. Die Behörde hat sich eigentlich vorgenommen, das Budget um jährlich 20 000 Franken zu kürzen, wobei noch nichts entschieden ist. In den letzten Jahren belief sich der Kostenrahmen auf 110 000 Franken. Fast das ganze Geld ging an den Jugendtreff, was in der Jugendkommission zunehmend zu Diskussionen führte, weil damit Spielraum fehlte, neue Wege zu gehen. «Aufsuchende Elemente fehlen heute ganz», sagt Philipp Langenauer, der Leiter der Sozialen Dienste.

16 Stunden pro Woche offen

Den Jugendtreff in Romanshorn gibt es seit rund 30 Jahren. Er ist aktuell 16 Stunden pro Woche geöffnet und richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 13 und 18 Jahren. Pro Stunde Öffnungszeit besuchen ihn im Durchschnitt 6 Personen.

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