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Romanshorn: Raphael Heer kandidiert spontan als Friedensrichter

Mit Raphael Heer stellt sich am 19. Mai ein weiterer Kandidat zur Wahl als Friedensrichter im Bezirk Arbon. Der ehemalige Vizekommandant der Feuerwehr Arbon sucht eine neue Herausforderung.
Sheila Eggmann
Raphael Heer kandidiert als Friedensrichter im Bezirk Arbon. (Bild: PD)

Raphael Heer kandidiert als Friedensrichter im Bezirk Arbon. (Bild: PD)

Zuerst interessierte sich niemand für das Amt des Friedensrichters, der sein Büro in Romanshorn hat. Nachdem sich Marco Heer aus Frasnacht vergangene Woche spontan zur Wahl zur Verfügung gestellt hat, gibt es plötzlich noch weitere Kandidaten. Einer davon ist Raphael Heer aus Arbon. Er ist Vertriebsingenieur und ehemaliger Vizekommandant der Feuerwehr Arbon. Heer ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Interessantes Detail: Wenn es Raphael Heer bei einer allfälligen Wahl als Friedensrichter nicht gelingen sollte, Streitereien gütlich zu einigen, landen die Beteiligten möglicherweise bei seiner Ehefrau Silke Sutter Heer. Diese arbeitet als Berufsrichterin am Bezirksgericht Arbon.

Raphael Heer ist bei der FDP. Seine Freizeit verbringt er mit Golfen, Lesen oder als Vorstandsmitglied des Vereins Presswerk in Arbon. Seit Anfang dieses Jahres ist der 57-Jährige nicht mehr Mitglied der Feuerwehr. Er sei deshalb bereit, sich anderen Aufgaben zu stellen:

«Das Amt als Friedensrichter hat mich nach Kenntnisnahme spontan interessiert und ich traue mir dieses auch zu.»

Vor allem die Funktion als Schlichter in Streitfällen finde er spannend. Ausserdem habe er sich immer gerne für die Öffentlichkeit und Allgemeinheit eingesetzt. Erfahren im Verhandeln Heer ist überzeugt, dass er die Anforderungen für das Amt erfüllt: «Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und bin als ehemaliger Feuerwehroffizier krisenerprobt.» Er sei ausserdem ein guter Zuhörer, welcher auch schwierige Verhandlungen leiten und zu einem guten Ergebnis führen könne. «Das habe ich als Einsatzleiter bei der Feuerwehr Arbon und als Präsident des Thurgauer Feuerwehrverbands schon mehrfach bewiesen.» Im juristischen Bereich will er auf seine Vorkenntnisse zurückgreifen, die er dank seiner Ausbildung zum diplomierten Verkaufsleiter hat.

Kandidatur nach Meldefrist

Wie sein Namensvetter hat auch Raphael Heer seine Kandidatur nach abgelaufener Meldefrist bekannt gegeben. Dazu sagt er: «Ich war mir lange nicht bewusst, dass es schon im Mai 2019 zur Wahl eines neuen Friedensrichters kommt. Dies wurde mir erst vor Kurzem klar, da dies offenbar vorher auch nicht breit kommuniziert worden ist.» Ein neuer Friedensrichter wird gewählt, weil Thomas Huber nach über 30 Jahren im Amt in Pension geht.

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