Romanshorn
Nur ein grosser Brand: Die Feuerwehr musste im letzten Jahr weniger als gewöhnlich ausrücken

Im Feuerwehrjahr 2019/2020 war der Stützpunkt Romanshorn 32-mal während rund 600 Stunden im Einsatz. Den Übungsbetrieb musste das Korps wegen der Pandemie zweimal einstellen.

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Die Feuerwehr im Einsatz beim Brand auf dem alten Fatzer-Areal in Romanshorn.

Die Feuerwehr im Einsatz beim Brand auf dem alten Fatzer-Areal in Romanshorn.

Bild: Reto Martin (16. September 2020)

(red) Das grösste Ereignis war Mitte September 2020 der Brand auf dem ehemaligen Areal der Firma Fatzer, bei dem an mehreren Stellen Feuer auftraten. Im Aufgebot standen dafür neben der Stützpunktfeuerwehr Romanshorn die Feuerwehr Salmsach sowie der Feuerwehrverbund Dozwil-Uttwil-Kesswil. «Zum Glück kamen dabei keine Menschen zu Schaden», sagt Feuerwehrkommandant Lukas Hasenfratz.

Feuerwehrkommandant Lukas Hasenfratz.

Feuerwehrkommandant Lukas Hasenfratz.

Bild: Donato Caspari (11. Januar 2019)
«Von weiteren grossen Ereignissen blieben wir erfreulicherweise verschont.»

Der Korpsbestand betrug am 31. Dezember 2020 91 Einsatzkräfte. Im Berichtsjahr wurden vier neue Angehörige ausgebildet, im laufenden Feuerwehrjahr 2020/2021 sind es bisher neun Interessierte, die demnächst mit ihrer Grundausbildung beginnen werden. «Für Kurzentschlossene haben wir noch Platz im Ausbildungsgang. Wer sich angesprochen fühlt, darf sich gerne bei mir melden», sagt der Kommandant.

Sofern es die Pandemielage zulässt, wartet auf die Angehörigen der Feuerwehr heuer ein intensives Trainingsprogramm, nachdem der Übungsbetrieb im vergangenen Jahr zweimal eingestellt werden musste. Hasenfratz sagt:

«Hier hat uns Corona wirklich einen Strich durch die Rechnung gemacht.»

Neu sind darum wesentlich mehr Übungen in kleineren Gruppen geplant. Das hat Vorteile, bedeutet für alle Beteiligten aber natürlich auch eine erhebliche zeitliche Mehrbelastung in ihrer Freizeit.

Fahrzeugpark wieder auf dem neuesten Stand

Im letzten Jahr beschaffte die Feuerwehr neue Fahrzeuge.

Im letzten Jahr beschaffte die Feuerwehr neue Fahrzeuge.

Bild: PD

2020 konnten zudem die geplanten Ersatzbeschaffungen im Fahrzeugpark abgeschlossen werden. Neben dem Kommandofahrzeug war dies das Rüstlösch- sowie das Mehrzweckfahrzeug. Die beiden letzteren ersetzten gleich drei Fahrzeuge mit 25 bis 30 Jahren auf dem Buckel, nämlich ein Tanklöschfahrzeug, einen Rüstcontainer und einen Mannschaftstransporter. Die Beschaffungen folgen der Strategie des modularen Beladungssystems und von Multifunktionalität. Zudem wurden die Fahrzeuge so gewählt, dass nur ein minimer Ausbildungsaufwand notwendig war, da Technik und Fahrzeuge bereits bekannt sind.

Befördert wurden im Berichtsjahr: David Brunner zum Hauptmann und Zugführer Zug 2, Martin Schönholzer zum Oberleutnant und Zugführer Stv. Zug 2, Roger Tschäppeler zum Zugführer Stv. Zug 1 und Raphael Bischof zum Korporal.

Weitere Informationen : www.feuerwehr-romanshorn.ch