Romanshorn
Neues Leben für Altgedientes - das Romanshorner «Reparier-Kafi» konnte wieder stattfinden

Nach langer Pause öffnete vergangene Woche das «Reparier-Kafi» in Romanshorn wieder einmal seine Türen. Mit dabei waren rund 20 Helferinnen und Helfer. Gemeinsam versuchten sie, Gegenstände verschiedener Gattungen wieder funktionstüchtig zu machen.

Markus Bösch
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Dank Fachwissen und Engagement konnten zwei Drittel aller gebrachten Gegenstände repariert werden.

Dank Fachwissen und Engagement konnten zwei Drittel aller gebrachten Gegenstände repariert werden.

Bild: Markus Bösch

Am Samstag fand in Romanshorn das Reparier-Kafi wieder einmal statt. Dies geschah mit entsprechendem Schutzkonzept. Der Anlass fand in den Räumlichkeiten der Sozialpsychiatrie Betula statt. Neben jener Anstalt gehören der gemeinnützige Frauenverein , der «Grüne Güggel» und die Grüne Partei Romanshorn nach wie vor zu der Trägerschaft des Reparier-Kafis. Dafür hat sich im Vorbereitungsteam etwas geändert. Silvia Kradolfer vom Frauenverein übernahm die Nachfolge von der Mitbegründerin Irmgard Schönenberger.

Urs Oberholzer, Mitglied des Vorbereitungsteams, sagt:

«Wir alle waren froh, dass wir unsere Angebote wieder zur Verfügung stellen konnten.»

Der Kontakt zwischen den beteiligten Helferinnen und Helfern und die Kontakte zu den Menschen, die ihr altes Radio oder ihr Fahrrad vorbei bringen - und auf eine technische Wiederbelebung hoffen - sei sehr angenehm.

Die Helfer konnten zwei Drittel der Gegenstände wieder instand setzen

Das benötigte Know-How war an dem Tag sehr vielfältig. Die Besucher brachten nämlich unterschiedlichste Geräte zur Reparatur. Von Holz- über Textilwaren bis zu Elektro-, Audio- und Videogeräten wurde so einiges wieder in Ordnung gebracht. Zur zusätzlichen Unterstützung waren Fachleute für Digitales und Velomechaniker vor Ort.

Insgesamt 56 Gegenstände wurden gebracht und immerhin 39 konnten wieder zum Funktionieren gebracht werden. Am 6. November ist das nächste Reparatur-Kafi angesagt.