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Romanshorn: Kirche erstrahlt im Öko-Licht

Ein ungewohnter Anblick auf dem Schlossberg: Der Kirchturm der Johanneskirche ist nachts beleuchtet, was sonst nur im Sommer geschieht. Grund ist die neue LED-Beleuchtung.
Annina Flaig
Vorher: Die Beleuchtung der Johanneskirche erhellt auch umliegende Bäume und Häuser.

Vorher: Die Beleuchtung der Johanneskirche erhellt auch umliegende Bäume und Häuser.

Nachher: Die Umgebung wird nicht mehr angestrahlt. (Bilder: PD)

Nachher: Die Umgebung wird nicht mehr angestrahlt. (Bilder: PD)

Das Thema stand fast sieben Jahre auf der Pendenzenliste. Nun wird es abgehakt. Der Kirchturm der katholischen Kirche auf dem Schlossberg wird seit einigen Tagen ökologisch beleuchtet. «Die bisherigen Scheinwerfer wurden durch LED-Leuchten ersetzt», teilt die Kirchgemeinde in einem Communiqué mit.

Das Licht der neuen Leuchten sei der Form der Kirche angepasst. Dies habe zur Folge, dass die Streuung des Lichts deutlich geringer ausfalle. «Passanten nehmen die Veränderung vielleicht kaum wahr. Aber für die Nachbarschaft und vor allem für Insekten, Fledermäuse und Vögel macht es einen spürbaren Unterschied», sagt Kirchenpräsident Thomas Walliser Keel. Für Letztere würden die LED-Lampen eine deutliche Verbesserung bringen.

Stromverbrauch reduziert sich um 95 Prozent

Der Umwelt-Gedanke war denn auch der Anstoss für die Veränderung. Die katholische Kirchgemeinde Romanshorn ist Trägerin des Energielabels «Grüner Güggel». Der Stromspareffekt ist massiv: «Gegenüber den bisherigen 1800 Kilowattstunden pro Jahr reduziert sich der Verbrauch künftig um 95 Prozent», steht in der Mitteilung weiter geschrieben. Dies sei im Rahmen des Labels «Energiestadt» auch im Interesse der Stadt sowie des EW Romanshorn, welche die Mitteilung mitunterzeichnet haben.

Laut Walliser Keel haben sich die drei Körperschaften zu gleichen Teilen an den Gesamtkosten von 12 000 Franken beteiligt. Angestossen wurde die Diskussion um die Beleuchtung vor sieben Jahren an einer Kirchgemeindeversammlung, weil die Lichtanlage ausgestiegen war. Ein Teil der Kirchbürger plädierte dafür, ganz auf die Beleuchtung zu verzichten. Dies sei aber nicht im Interesse der Stadt und wohl auch nicht der Romanshorner, sagt Walliser Keel. «Die Johanneskirche ist für die Hafenstadt ein Wahrzeichen, das weit herum wahrgenommen wird und bei Einheimischen und Touristen beliebt ist», sagt Walliser Keel.

Zu Testzwecken wird die Kirche nun an allen Adventswochenenden von Freitag bis Sonntag von 18 bis 21 Uhr beleuchtet. Nachher wird sie wie üblich im Mai, Juni und September an den Wochenenden und im Juli und August jeden Abend beleuchtet.

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