Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Romanshorn ist nicht seine erste Wahl: Daniel Sommer interessierte sich auch fürs Stadtpräsidium in Arbon

Daniel Sommer von der SVP möchte Romanshorner Stadtpräsident werden. Pikant: Er hat zuvor seine Fühler nach Arbon ausgestreckt. Doch seine Partei wollte ihn nicht unterstützen.
David Grob
Daniel Sommer kandidiert fürs Romanshorner Stadtpräsidium. (Bild: PD)

Daniel Sommer kandidiert fürs Romanshorner Stadtpräsidium. (Bild: PD)

Aus dem Kandidaten-Trio fürs Romanshorner Stadtpräsidium wurde diese Woche plötzlich ein Quartett. Am Dienstag gab Daniel Sommer (SVP) seine Kandidatur bekannt. Einige Wochen zuvor interessierte er sich für das gleiche Amt einige Kilometer weiter östlich: in Arbon.

Auf Nachfrage bestätigt Sommer den Sachverhalt. Er habe im November mit der örtlichen SVP Kontakt aufgenommen, um die Ausgangslage zu sondieren. Aufgrund der Rückmeldungen habe er sich jedoch gegen eine Kandidatur in Arbon entschlossen, sagt Sommer.

«Es hätte keinen Sinn gemacht, zur Wahl anzutreten.»

Aus Kreisen der SVP ist aber zu vernehmen, dass Sommer nicht unterstützt wurde. Zu kurzfristig sei seine Kandidatur, zu gering die Wahlchancen gegen den unbestrittenen Lokalmatador Dominik Diezi.

Der Versuch in Arbon scheiterte zwar, doch es öffnete sich für Sommer eine neue Tür in Romanshorn: «Ich wurde von verschiedenen Einwohnerinnen und Einwohnern der Hafenstadt ermuntert, mich für das Stadtpräsidium zur Verfügung zu stellen», schreibt Sommer in der Medienmitteilung, in der er seine Kandidatur für Romanshorn bekannt gab.

Es war keine einfache Entscheidung

Er habe sich den Entschluss aber nicht leicht gemacht. Die Anzahl an Kandidaten und sein «guter Job» als Verkaufsleiter in der EMS Chemie hätten erst gegen eine Kandidatur gesprochen, sagt der in Bonaduz wohnhafte Sommer.

Schliesslich habe er sich doch dafür entschieden anzutreten, weil er den Romanshorner «eine echte Auswahl bieten möchte.» Auch wenn er aktuell im Bünderland wohne, so schlage sein Herz doch für den Oberthurgau. Sommer schreibt in der Medienmitteilung:

«Meine Frau ist eine Romanshornerin, ich selber fühle mich mit der Stadt am Wasser verbunden.»

Die Region ist ihm bestens vertraut. Er engagierte sich in verschiedenen Funktionen: In Bischofszell präsidierte er die örtliche SVP, war Mitglied der Schulbehörde und amtete als Laienrichter.

Die SVP hat sich noch nicht festgelegt

Die Unterstützung seiner Partei hat Sommer noch nicht. Der SVP-Vorstand traf sich am Donnerstag zu einer Sitzung und legte das weitere Vorgehen zu den Wahlen fest. In einem Communiqué teilt sie mit, sich erst anfangs Januar im Rahmen einer Mitgliederversammlung für einen Kandidaten zu entscheiden. SVP-Ortspräsidentin Monika Eugster sagt:

«Eine so wichtige Entscheidung sollen die Mitglieder fällen.»

An Schlammschlachten wollen man sich nicht beteiligen und alle Kandidaten fair behandeln. Die vier bereits bekannten Kandidaten und allfällige weitere würden eingeladen, um sich zu präsentieren, sagt Eugster.

Stadtratswahl

Im Stadtrat dürfte es zu keiner Kampfwahl kommen. Für die acht Sitze kandidieren - Stand Freitag - acht Kandidaten. Mittlerweile wissen auch die Grünen, wen sie als Nachfolger von Urs Oberholzer ins Rennen schicken. Es ist Ursula Bernhardt. Die Erwachsenenbildnerin ist zwar nicht Mitglied der Partei, lässt sich aber von den Grünen als Vertreterin in der Behörde nominieren. (mso)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.