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«Romanshorn ist ein Einfallstor»

Vor wenigen Tagen hat Thurgau Tourismus seine Geschäftsstelle von Amriswil in die Hafenstadt verlegt. Dadurch will der Verein unter anderem die Zusammenarbeit mit der SBS stärken.
Natascha Arsic
Der Verein Thurgau Tourismus ist neu in Romanshorn in den Räumlichkeiten der SBS Zuhause. (Bild: Reto Martin)

Der Verein Thurgau Tourismus ist neu in Romanshorn in den Räumlichkeiten der SBS Zuhause. (Bild: Reto Martin)

Durch den neuen Standort am Romanshorner Hafen erhofft sich Thurgau Tourismus neue Möglichkeiten. «Wir wollten an einen touristischeren Ort», sagt Rolf Müller, Geschäftsführer von Thurgau Tourismus. Am früheren Standort, im Obergeschoss der Regio Energie Amriswil, hätten sie wenig direkten Kundenkontakt gehabt.

Nun solle durch die Nähe zur Schweizerischen Bodensee Schifffahrt (SBS) einerseits die Zusammenarbeit gestärkt und die Angebote weiter ausgebaut werden. Andererseits sei Romanshorn das Einfallstor für Gäste, die täglich mit der Fähre aus Deutschland in die Schweiz kommen. Dies seien die zwei Hauptgründe für den Umzug.

Gleichzeitig wurde ein Pilotprojekt für ein regionales Produktmanagement im Oberthurgau gestartet. Dabei geht es laut Müller darum, neue Angebote zu generieren oder bestehende zu kombinieren. Das Projekt wird finanziell sowohl vom Kanton als auch vom Bund unterstützt. «Mit dieser neuen Aufgabe hat der Standortwechsel Sinn gemacht», meint Müller. Der Verein könne so besser wahrgenommen werden, weil man den Kunden direkt über den Weg laufe.

Auswirkungen auf regionalen Tourismus

Der Wechsel nach Romanshorn wird wohl auch Auswirkungen auf den regionalen Tourismus haben. Müller versichert, Thurgau Tourismus stehe mit den anderen Anbietern in Kontakt.

«Die Idee wäre, das Pilotprojekt im Raum Kreuzlingen und Frauenfeld zu wiederholen.»

Dazu seien noch viele Gespräche und Abklärungen nötig. Es stellt sich die Frage, ob die Gemeinden und Partner bereit sind, mitzumachen. Zu letzterem gehören: SBS, Regionalbahn Thurbo AG, Mosterei Möhl, Tourde Suisse, Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG und Thurgauer Kantonalbank.

Neu geht es bei Thurgau Tourismus auch darum, die Gästeinformationen koordiniert anzubieten. Dieses Projekt läuft unter dem Begriff «DMO Voll», Destinations-Management-Organisation. In Arbon wird befürchtet, das Infocenter könnte infolge dessen geschlossen werden. Mit der Stadt Arbon und Arbon Tourismus würden dazu Gespräche geführt.

Weitere Details könne Müller derzeit nicht bekannt geben. Der Geschäftsführer hofft auf eine positive Reaktion. «Wir gehen mit der Haltung ‹try and learn› an die Sache heran.» Worst-Case-Szenario wäre, wenn die Partner keine Lust auf eine engere Zusammenarbeit hätten.

Nähe und Vertrauen schaffen

Der Verein möchte sich künftig offener zeigen und lädt deshalb morgen Freitag die Mitglieder von Thurgau Tourismus zu einem Tag der offenen Tür ein. «Wir haben Freude an unseren neuen Räumlichkeiten und möchten diese auch unseren Partnern zeigen», sagt Müller begeistert. Die grösste Herausforderung sei nun, die Nähe und das Vertrauen zu den anderen Leistungsträgern zu schaffen, ob Hotellerie oder Gastronomie. Schliesslich wolle man die neuen Aufgaben gemeinsam in Angriff nehmen.

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