Romanshorn

Friedhofwart Koni Züllig geht in Pension

23 Jahre lang hat der einstige Maschinist die evangelischen Friedhöfe in Romanshorn und Salmsach gepflegt. Ende Jahr hörte er auf.

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Koni Züllig im Kreise seiner Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen.

Koni Züllig im Kreise seiner Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen.

Bild: PD

(red) Koni Züllig wurde am 1. September 1997 infolge Pensionierung seines Vorgängers als Friedhofwart beider Friedhöfe eingestellt. Ursprünglich als Maschinist tätig, eignete er sich rasch die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten an und sorgte in den folgenden Jahrzehnten für die Pflege des Parks, die Schneeräumung der Wege, das Aufräumen nach Stürmen, und er betreute die Beerdigungen als stiller Schaffer im Hintergrund.

Er hat während all der Jahre viele Friedhofsbesucher kommen und gehen sehen. Sie schätzten seine Hilfsbereitschaft und nahmen seine Dienstleistungen gerne in Anspruch. Nach seinen eigenen Aussagen bleibt Koni Züllig ein trauriger Tag in denkwürdiger Erinnerung, nämlich, als am 21. Februar 2011 Unbekannte wüteten und dabei diverse Holzkreuze zerbrachen und umgekehrt in den Boden steckten. Diese Verwüstung habe ihn schockiert und traurig gestimmt. Aber die positiven Momente und Begegnungen würden überwiegen.

Ein Gedicht zum Abschied

Leider musste wegen Corona auf eine grössere Verabschiedung verzichtet werden. Nichtsdestotrotz wurde Koni Züllig vor Weihnachten von seinen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen beim gemeinsamen Znüni mit einem Gedicht überrascht, verdankt und verabschiedet. Seinen 65. Geburtstag feierte er am 31. Dezember als Abschluss eines denkwürdigen Jahres.