Romanshorn
Die Spitex hat alle Hände voll zu tun

Kürzlich fanden sich in Salmsach Vertreter aus Dozwil, Uttwil, Romanshorn, Salmsach und Kesswil zum jährlichen Gemeindetreffen der Spitex ein. Eine permanente Herausforderung für die Organisation ist die Bereitstellung von genügend gut ausgebildetem Personal.

Drucken
Teilen
Während Corona hatte die Spitex mehr zu tun als üblich.

Während Corona hatte die Spitex mehr zu tun als üblich.

Bild: Raphael Rohner

(red) Trägervereinspräsident Urs Oberholzer-Roth erläuterte eingangs, welche Veränderungen auf der strategischen und operativen Führungsebene vorgenommen wurden. Damit soll nach einer recht unruhigen Zeit eine gewisse Kontinuität im Betrieb eingeleitet werden. Seitens des Kaders war unter anderem Anja Weiss, die neue Leiterin Finanzen, Administration, Personal, anwesend.

Geschäftsführerin Heidi Ruckstuhl erläuterte die Entwicklung über die Jahre und den jeweils aktuellen Stand der geleisteten Stunden in Pflege und Hauswirtschaft und Sozialbetreuung. Als Konsequenz aus dem Motto «ambulant vor stationär» steigen die Kosten im Pflegebereich jedes Jahr an. Die Coronasituation habe wohl auch dazu beigetragen, dass mehr Klientinnen und Klienten von den Dienstleistungen profitieren, anstatt zum Beispiel in ein Heim einzutreten, heisst es in einer Mitteilung. Auch die zunehmenden Ansprüche an die Qualitätssicherung seien Kostentreiber. Die Gemeinden, welche die Restkosten aus den Leistungen zu übernehmen haben, wurden über die entsprechenden Zahlen für die Rechnung 2021 und das Budget 2022 orientiert.

Digitalisierung hält im Alltag Einzug

Am Ende der Veranstaltung zeigte der Präsident einige Handlungsfelder auf, welche die Spitex aktuell und in den nächsten Jahren beschäftigen beziehungsweise beschäftigen werden. Eine permanente Herausforderung ist die Bereitstellung von genügend gut ausgebildetem Personal. Die Spitex investiert viel in Aus- und Fortbildung, um die Mitarbeitenden an den Betrieb binden zu können.

Die Digitalisierung ist auch im Spitex-Alltag schon weit fortgeschritten. Mit Bestimmtheit werden im direkten Kontakt mit den Klientinnen und Klienten in Zukunft vermehrt digitale Mittel Einzug halten, wie zum Beispiel die Fern-Erfassung von gesundheitlichen Daten wie Puls, Temperatur usw.

Aktuelle Nachrichten