Romanshorn: Die Primarschule darf sanieren

Die Budgets der Primar- und Sekundarschule sind genehmigt. Zudem kann die Primarschule die alte Turnhalle umbauen.

Markus Bösch
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Knapp 500'000 Franken kostet die Sanierung des Untergeschosses der alten Turnhalle in Romanshorn.

Knapp 500'000 Franken kostet die Sanierung des Untergeschosses der alten Turnhalle in Romanshorn.

Bild: Andrea Stalder

Im Jahr 1901 wurde die alte Turnhalle an der Schulstrasse 1 gebaut. Die Werkräume sind bald hundertjährig, in den 1970er-Jahren erfolgte der Einbau der Garderoben. Jetzt soll das Untergeschoss des Gebäudes saniert werden, was 490'000 Franken kosten wird. Der Architekt Alp Özozan stellte an der Schulversammlung das Projekt vor, das sowohl Haustechnik, Brandschutz als auch Erneuerung der Werkräume und Garderoben beinhaltet.

Die 49 Anwesenden sagten einstimmig Ja zum Baukredit und ebenso zum Gesamtbudget und dem Steuerfuss von 55 Prozent, das der Schulpräsident Hanspeter Heeb vorstellte. Heeb nahm Bezug auf die steigenden Schülerzahlen, die jüngst neugeschaffene Unterstufenklasse und die zusätzliche Kindergartenabteilung, die im nächsten Sommer eröffnet wird. Auch wird in Bezug auf die familienergänzende Betreuung von Kindern im Primarschulalter der Bedarf abgeklärt und ein Projekt erstellt. «Ziel ist auch ein Leistungsauftrag ans Chinderhuus», sagte Heeb. Ausserdem seien der Schulbehörde Frühförderungsprojekte wichtig und darum entsprechende Budgetposten leicht höher.

Insgesamt rechnet das Budget für das nächste Jahr bei Ausgaben von 13,7 Millionen Franken und einem Ertrag von 13,4 Millionen Franken mit einem Verlust von 290'000 Franken.

«Massive Entlastungen» bei der Sekundarschule

Auch bei der Budgetversammlung der Sekundarschule sprachen die 51 Schulbürgerinnen und Schulbürger der Behörde ihr Vertrauen aus und sagten einhellig Ja zum Steuerfuss von 36 Prozent und dem Überschuss von 338'366 Franken:

«Erfreuliche Rechnungsabschlüsse in den Vorjahren und die Neuregelung des Beitragsgesetzes bringen massive Entlastungen.»

Das sagte Sekundarschulpräsident Walo Bohl. «So zahlen wir im nächsten Jahr zum letzten Mal rund 400'000 Franken in den Ausgleich.» Der Finanzplan rechne danach mit positiven Abschlüssen. Damit werde ein Spielraum beim Steuerfuss möglich, auch mit einer Anpassung nach unten.

Geplant ist eine Studie zur Innensanierung des Reckholdernschulhauses. Erstmalig ist auch in der Sekundarschule ein Zivildienstleistender involviert und es sind zusätzliche Abschreibungen vorgesehen.