Romanshorn
«Die Abbrucharbeiten sind im Gange»: Auf dem früheren Fatzer-Areal soll wieder Leben einkehren - geplant ist eine grosse Wohnüberbauung

Die Manser Invest AG mit Sitz in Horn will zwei gewinkelte Bauten realisieren. Ziel ist es, dass die 101 geplanten Wohnungen bis im Herbst nächsten Jahres bezugsbereit sind. Gemäss Auskunft der Stadt ist gegen das Bauvorhaben eine Einsprache eingegangen.

Tanja von Arx
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Einzig das Bürogebäude bleibt bestehen (vorne). Es wird saniert.

Einzig das Bürogebäude bleibt bestehen (vorne). Es wird saniert.

Reto Martin

Auf dem ehemaligen Fatzer-Areal soll wieder Leben einkehren. Seit Jahren stehen die alten Fabrikhallen des Romanshorner Stahlseilherstellers leer, nachdem er seinen Sitz verlegt hat. Nun will die Manser Invest AG mit Sitz in Horn am besagten Ort eine Wohnüberbauung realisieren. Gemäss den Projektplänen sollen zwei gewinkelte, vier- respektive fünfgeschossige Bauten entstehen, der höchste Bau beim früheren Fatzer-Turm mit sieben Etagen (unsere Zeitung berichtete).

So soll die Überbauung dereinst aussehen.

So soll die Überbauung dereinst aussehen.

PD

Im Herbst nächsten Jahres bezugsbereit

Laut Projektleiter Georg Ober-Kassebaum handelt es sich um 101 Wohnungen, die Hälfte davon Miet-, die andere Eigentumswohnungen. Die Abbrucharbeiten seien bereits im Gange. «Wann die Überbauung fertiggestellt ist, hängt vom Bewilligungsverfahren ab.» Ziel sei es, dass die Mietwohnungen im Herbst nächsten Jahres bezugsbereit seien. «Bei den Eigentumswohnungen hängt der Bezug auch von der Kaufbereitschaft ab.»

Passanten zeigt sich der Bau so.

Passanten zeigt sich der Bau so.

PD

Die Pläne lagen bis Donnerstag letzte Woche öffentlich auf. Der städtische Kommunikationsverantwortliche Rolf Müller teilt auf Anfrage mit:

«Gegen das Bauvorhaben ist eine Einsprache eingegangen.»

Zum Inhalt äussert sich die Stadt prinzipiell nicht.

Der Manser Invest AG gehört das Grundstück. Beim Bauvorhaben handelt es sich um das Siegerprojekt aus einem Architekturwettbewerb der Fatzer AG, das im Gestaltungsplan rechtskräftig Niederschlag gefunden hat.