Romanshorn

CVP fordert die Weiterführung der Deutschkurse

Die Stadt Romanshorn plant die Deutschkurse für Ausländer und Ausländerinnen zu streichen. Das stösst bei der CVP Romanshorn auf Unverständnis.

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Die Stadt Romanshorn will keine Deutschkurse mehr anbieten.

Die Stadt Romanshorn will keine Deutschkurse mehr anbieten.

Severin Bigler / LTA

(red) Das Geld für die Weiterführung der Deutsch- und Integrationskurse wurde mit der Genehmigung des Budgets gutgeheissen. Während der Versammlung wurde weder vom zuständigen Ressortleiter Dominik Reis noch vom Stadtpräsidenten auf eine im Raum stehende Einstellung des Kurses hingewiesen. Die CVP Romanshorn erachte das Vorgehen als höchst fragwürdig und willkürlich, schreibt die Partei in einer Mitteilung.

Kurs hat sozialen und sprachlichen Wert

Die Einstellung widerspreche den Integrationsbemühungen diametral. Es könne nicht sein, dass Einbürgerungswillige einen Beleg ihrer Deutschkenntnisse ablegen müssten, gleichzeitig aber die Kurse gestrichen würden. Diese hätten nicht nur für die Kursbesucherinnen und -besucher einen direkten sprachlichen und sozialen Mehrwert, sondern sie brächten die Leute aus anderen Kulturen auch näher an die Schule heran, so der Parteivorstand in seiner Mitteilung.

«Der Schritt, später auch mit den Kindern aktiv am Schulleben teilzunehmen, kann so verkleinert und erleichtert werden.»

Die Vertrautheit mit der Institution Schule könne mit dieser Annäherung auch das Begleiten der Jugendlichen durch die ganze Schulzeit bis zur Lehrstellensuche begünstigen.

Die CVP Romanshorn fordere aus diesen Gründen, dass der Stadtrat diese Thematik noch einmal überdenkt und auf den kommunizierten Entscheid zurückkommt.