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Romanshorn: Alle haben die Matura bestanden

91 Abgänger zählt die Kanti dieses Jahr. An der Feier vom Freitagabend rief Rektor Stefan Schneider sie dazu auf, Bildung als Horizont zu verstehen.
Markus Bösch
Klassenweise erhalten die Maturanden ihre Zeugnisse. Bild: Markus Bösch

Klassenweise erhalten die Maturanden ihre Zeugnisse. Bild: Markus Bösch

Freude herrschte bei den Maturanden, die nun ihr Abschlusszeugnis in den Händen hielten: Von insgesamt 91 Abgängern der Kanti Romanshorn wurden in der evangelischen Kirche mehrere für Verdienste darüber hinaus geehrt. Mit einem Notendurchschnitt von 5,85 (!) erreichte Andrina Grimm aus Weinfelden das beste Prüfungsresultat.

Bei weiteren 14 Schülern betrug der Durchschnitt 5,25 und mehr: Matteo Stamm, Jonas Bissig, Janissa Nedler, Michelle Angehrn, Debora Bucher, Naemi Hug, Selina Winter, David Grossen, Rebecca Re, Stefania Bottoni, Nathalie Eugster, Elena Fasoli und Christian Gustavs. Ebenfalls am Freitagabend wurden die Maturaarbeiten von Janissa Nedler (Roggwil), Naemi Hug (Romanshorn), Rebecca Re (Horn) und Elena Fasoli (Amriswil) für ihre fremdsprachige Arbeit mit einem Preis ausgezeichnet.

Eine eigene Band umrahmt den Anlass

Eine kantieigene Band und Manuel Seger am Marimbafon umrahmten den Anlass musikalisch. David Grossen verglich in seiner Festrede den erworbenen Rucksack an Wissen mit der Geschichte von Odysseus und sagte, dass die Maturanden in den vergangenen vier Jahren nicht nur gebüffelt, sondern auch eine andere Art des Denkens gelernt hätten. Die Matura sei in diesem Sinne nur ein Zwischenziel. Rektor Stefan Schneider gratulierte den jungen Erwachsenen.

«Sie dürfen zu recht mächtig stolz sein.»

Gleichzeitig erinnerte er daran, dass sich ein Grossteil des erworbenen Faktenwissens wieder verflüchtigen werde. «Bildung ist gemäss dem Philosophen Hans Blumenberg kein Arsenal, sondern ein Horizont. Der befähigt, Dinge zu hinterfragen und weckt Sensibilität gegenüber sozialen und ethischen Fragen.» Das sei jene Bildung, die als Horizont und als Schatz in den Abgängern schlummern würde. «In Bezug auf das künftige Studium lege ich Ihnen ans Herz, dass Sie es persönlich nehmen. Gehen Sie eine leidenschaftliche Beziehung oder sogar eine Affäre mit Ihrem Fach ein. Entdecken Sie in dem, was Sie tun, die grosse Sache.»

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