Roggwil
Türenbauer RWD Schlatter hat eine neue Produktionshalle

Der führende Schweizer Anbieter von Türelementen hat eine neue Lackierstrasse und ein modernes Bearbeitungszentrum in Betrieb genommen.

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Der Türenbauer RWD Schlatter hat eine neue Produktionshalle gebaut.

Der Türenbauer RWD Schlatter hat eine neue Produktionshalle gebaut.

Bild: PD

(red) RWD Schlatter treibt den Ausbau seines Hauptsitzes im thurgauischen Roggwil voran. Für acht Millionen Franken ist eine neue Produktionshalle mit beinah 1000 Quadratmetern Grundfläche entstanden. Sie bietet Platz für eine neue Lackierstrasse mit einer Umlaufstrecke von 110 Metern, die innerhalb eines Prozesses bis zu 26 Türen schleifen, lackieren, trocknen und aushärten kann. Gleich daneben befindet sich eine neue automatisierte Produktionslinie für Beschläge, Fräsungen, Nuten und Vollbearbeitung. Diese soll das bisherige, in die Jahre gekommene System ersetzen. Hier lassen sich pro Tag bis zu 300 Türen bearbeiten.

Türenbauer will mit der Investition effizienter werden

«Mit den beiden neuen Anlagen, die digital miteinander verbunden sind, können wir unsere Lieferzeiten deutlich reduzieren», lässt sich Luigi Di Cola, CEO von RWD Schlatter, in einer Medienmitteilung zitieren.

«Für die Kundschaft heisst das: Wir werden noch schneller und flexibler.»

Di Cola sieht die Investitionen als starkes Zeichen für das thurgauische Roggwil und den Werkplatz Schweiz. In Roggwil werden pro Jahr rund 90'000 Türen gefertigt. Insgesamt beschäftigt der Türenbauer als Teil des Arbonia-Konzerns 180 Mitarbeitende in der Schweiz, davon rund 130 in Roggwil.

RWD Schlatter fertigt komplexe Funktionstüren, die gegen Brand und Rauch, Schall und Einbruch schützen. Sie sollen zudem für ein gutes Klima sorgen und möglichst ökologisch produziert sein. Der Fokus richtet sich einerseits auf Bauobjekte in Industrie, Gewerbe, Hotel und im Gesundheitsbereich, anderseits über die Fachhändler auf einfache Liegenschaften oder lokale Bildungsstätten wie Kindergärten und Schulen.

Intelligente Türen als Zukunftsmodell

Dabei setzt RWD Schlatter je länger desto mehr auf «smart doors», dies in Kooperation mit Kiwi.ki, einem Berliner Start-up, welches das Zutrittsmanagement perfektioniert hat und den Weg zum schlüssellosen Zugang im Wohnbausegment revolutioniert.

In Entwicklung sind auch «intelligente» Türen, die beispielsweise Temperatur, Feuchtigkeit und Erschütterungen registrieren können und dadurch Service und Wartung etwa von Brandschutztüren optimieren.