Roggwil
Kybun nimmt Fotovoltaikanlage in Betrieb

Der weltweit agierende Gesundheitsretailer hat am Hauptsitz auf einer Fläche von über 300 Quadratmetern Solarmodule installiert. Mehrere dutzend Arbeitsplätze, ein grosser Restaurationsbetrieb im firmeneigenen Tower und Ladesäulen für Elektroautos können so mit grünem Strom versorgt werden.

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Blick von oben auf den Kybun-Tower und die Solaranlage auf dem Dach daneben.

Blick von oben auf den Kybun-Tower und die Solaranlage auf dem Dach daneben.

Bild: PD

(red) Kybun produziert Arbeits- und Stehmatten für das Homeoffice sowie Gesundheitsschuhe. Und die Firma investiert in eine Solaranlage, um den ökologischen Fussabdruck zu verkleinern. Das Projekt, dessen Investitionsvolumen im sechsstelligen Bereich liegt, sei von Verwaltungsratspräsident Karl Müller von Anfang an mit Freude und Hochdruck gefördert worden, heisst es in einer Mitteilung. Die knapp 144 auf einem Dach verbauten Solarmodule neuester Technologie erzeugen jährlich rund 60 Megawattstunden Strom aus erneuerbarer Energie. Pro Jahr spart Kybun auf diese Weise 4,8 Tonnen Kohlendioxid ein, wird CEO Urs Koller zitiert.

Ein wichtiger Schritt in Richtung klimafreundlich gestalteter Mobilität seien die mit Solarstrom betriebenen, öffentlichen Ladesäulen für Elektroautos beim Firmenparkplatz, die sowohl den eigenen Mitarbeitenden als auch Dritten zur Verfügung stehen.

Schuhproduktion mit Solarenergie

An seiner Produktionsstätte im St.Gallischen Sennwald produziert Kybun bereits seit 2016 jährlich rund 200 Megawattstunden Solarstrom. Damit können über 60 Prozent des Energiebedarfs für die gesamte Schuhproduktion mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. «Nebst der Tatsache, dass Kybun einen grossen Teil der Schuhproduktion in der Schweiz realisiert, ist auch dieser Nachhaltigkeits-Schritt ein wichtiges Puzzleteil in einer gesamtheitlichen, ökologischen und enkelgerechten Zukunftsstrategie», heisst es in der Mitteilung weiter.

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