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Roger Näf kandidiert für den Gemeinderat Erlen

Mit fünf offiziellen Kandidaten für vier Gemeinderatssitze erhalten die Stimmbürger der Gemeinde Erlen eine echte Auswahl. Roger Näf (parteilos) bewirbt sich zum ersten Mal.
Hannelore Bruderer
Roger Näf, parteiloser Kandidat für den Gemeinderat Erlen. (Bild: Hannelore Bruderer)

Roger Näf, parteiloser Kandidat für den Gemeinderat Erlen. (Bild: Hannelore Bruderer)

«Gegen vier etablierte Gemeinderatsmitglieder anzutreten, die einen guten Job machen, ist sicher nicht einfach. Dessen bin ich mir bewusst», sagt Roger Näf über seine Chancen bei den Wahlen am 10. Februar.

Aufgrund des eingeführten Geschäftsleitungsmodells reduziert die Gemeinde Erlen die Anzahl ihrer Behördenmitglieder von sieben auf fünf. Ein Sitz gehört jeweils dem Gemeindepräsidenten. Diesen wird in der nächsten Legislatur Thomas Bosshard besetzen. Die bisherigen Behördenmitglieder Simon Zurbuchen, Gabriela Fehr-Hanhart, Nicole Fischer und Martin Furter wollen eine weitere Amtsdauer bestreiten.

Ehemaliger Kommandant der Feuerwehr

Näf begründet seine Kandidatur damit, dass er für die Gemeinschaft etwas tun wolle. Dass der 51-Jährige das Rüstzeug mitbringt, hat die Interpartei erkannt und ihn für eine Kandidatur angefragt.

Näf weiss, was es heisst, Führungsverantwortung zu übernehmen und den Teamgeist zu fördern, ist er doch beruflich in einer Führungsfunktion tägig und Mitglied der Feuerwehr. Der Feuerwehr gehört er insgesamt 21 Jahre an, davon 16 Jahre in der Feuerwehr Erlen, wo er von 2016 bis Ende letzten Jahres Kommandant war.

Zu seinen Stärken zählt Näf sein strukturiertes, analytisches Denken, sein Organisationsgeschick sowie sein Beziehungsnetz im technischen und wirtschaftlichen Bereich. Im Gemeinderat würden ihn die Themenbereiche Technische Betriebe, Umwelt, Verkehr und Sicherheit besonders reizen.

Lösungsorientiert und kompromissbereit

Der neue Kandidat ist parteilos. «Ich denke mehrheitlich wirtschaflich-liberal, teile aber nicht alle Ansichten der FDP», sagt Näf. «Zudem ist mir eine nachhaltige Umweltpolitik wichtig.» Die finanzielle Lage der Politischen Gemeinde Erlen beurteilt Näf positiv.

Verbesserungspotenzial sieht er beim öffentlichen Verkehr, der die Dörfer der Gemeinde nicht mitein­ander verbindet, sowie bei den Einkaufsmöglichkeiten. Im Team schätzt Näf eine offene, direkte Kommunikation und lösungsorientiertes Arbeiten. Für eine gute Lösung sei er immer bereit, Kompromisse einzugehen, betont er.

Dass Näf auch eine eigene Meinung vertreten kann, macht er klar, als er nach den letzten wichtigen Entscheiden der Erler Stimmbürger befragt wird. «Die Einführung der familienergänzenden Betreuung ist sicher eine gute Sache. Ich wäre es aber etwas langsamer und nicht ganz so umfangreich angegangen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich nicht alle Fakten kenne», erklärt Näf.

Zur Person

Roger Näf wurde am 20. Juli 1967 geboren. Er wuchs in Arbon auf und absolvierte nach der Schulzeit eine Lehre als Elektronik-Mechaniker. Es folgten Weiterbildungen an der Technikerschule in den Bereichen SPS und Automation sowie die Höhere Fachprüfung zum Industriemeister. Heute ist Näf Leiter Technik und Unterhalt in der Firma Hochdorf in Sulgen. Er wohnt mit Ehefrau Monika seit 24 Jahren in Erlen. Das Paar hat drei erwachsene Söhne. (hab)

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