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Restaurants in Romanshorn dürfen keine Sonnenschirme mit auffälliger Werbung mehr auf Strassen und Plätzen aufspannen

Läden und Gastrobetriebe müssen sich neu an Regeln halten, wenn sie Ständer oder Stühle auf öffentlichen Grund stellen. Und gratis ist es auch nicht mehr.
Markus Schoch
Tische vor einem Kebabladen in der Alleestrasse: Die Stadt hat Spielregeln für die Aussengastronomie auf öffentlichem Grund erlassen.

Tische vor einem Kebabladen in der Alleestrasse: Die Stadt hat Spielregeln für die Aussengastronomie auf öffentlichem Grund erlassen.

Die Erfahrungen im letzten Jahr während der Versuchsphase waren gut. Und darum setzt der Stadtrat auf Anfang März die neuen Leitlinien in Kraft, die festlegen, wer was wo und wann zu welchem Preis auf öffentlichen Grund platzieren darf. Stadtschreiberin Bettina Beck sagt:

«Wir haben in den persönlichen Gesprächen sehr viele positive Rückmeldungen erhalten».

Die Spielregeln richten sich an Ladenbesitzer und Gastronomiebetriebe, die in der warmen Jahreszeit Tische und Stühle beziehungsweise einen Teil des Sortiments an die Strasse oder auf Plätze stellen. Es gehe um «die Gleichbehandlung aller Akteure» und sei «im Interesse von grundlegenden qualitativen Ansprüchen an das öffentliche Erscheinungsbild», begründet der Stadtrat die Neuerung. Es gehe ihm vor allem auch darum, die Belebung der Innenstadt zu fördern, sagt Beck.

Mobiliar soll gepflegten Eindruck machen

Die Behörde wünscht beispielsweise, dass Mobiliar und Ausstattung einen gepflegten Eindruck machen «sowie in einem aufeinander abgestimmtes Erscheinungsbild» wirken, was sich gemäss Beck positiv auf die Umsätze auswirken könnte. Im Vordergrund steht die Verwendung natürlicher Farben und Materialien.

Auffällige Werbung etwa auf Sonnenschirmen wird nicht mehr toleriert. Das gleiche gilt für Zäune oder Dächer. Im weiteren sind grundsätzlich weder Podeste noch Bodenbeläge aller Art zulässig. Ausnahmsweise macht die Stadt in dieser Beziehung einzig für Cafés oder Restaurants.

5 Franken pro Quadratmeter und Saison

Weil durch allenfalls notwendige Neumöblierungen Kosten entstehen, hat der Stadtrat beschlossen, dass nach einer individuellen Prüfung die Bewillungsgebühren zeitlich begrenzt reduziert oder erlassen werden können. Die über 30 interessierten Ladenbesitzer und Restaurantbetreiber dürften den Entscheid mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen. Denn die Gebühren seien auf eine gewisse Skepsis gestossen, sagt Stadtschreiberin Beck.

Übermässig hoch sind die Auslagen allerdings nicht. Pro Saison und Quadratmeter sind 5 Franken zu zahlen. Die Stadt rechnet mit Einnahmen von insgesamt rund 1300 Franken.

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