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René Zweifel schliesst Rückkehr ins Kreuzlinger Schulpräsidium aus

Am Wahlsonntag gab es für den im Sommer zurückgetretenen Schulpräsidenten einen Achtungserfolg: 683 Stimmen erhielt er bei der Primarschule und 845 Stimmen bei der Sek. Dabei will er den Job gar nicht.
Nicole D'Orazio
René Zweifel möchte nicht nochmals Kreuzlinger Schulpräsident werden. (Bild: Reto Martin)

René Zweifel möchte nicht nochmals Kreuzlinger Schulpräsident werden. (Bild: Reto Martin)

Endlich bekennt René Zweifel Farbe. Als inoffizieller Kandidat spielte er bei der Ersatzwahl für das Kreuzlinger Schulpräsidium am Sonntag eine Rolle. Einige Stimmbürger hatten im Vorfeld dazu aufgerufen, den im Sommer unter Druck der Behörde zurückgetretenen Schulpräsidenten erneut zu wählen. Zweifel erzielte einen Achtungserfolg und kam auf 683 Stimmen bei der Primarschule und auf 845 Stimmen bei der Sek.

Nun hat er mit einer Mitteilung Stellung bezogen und mitgeteilt, dass er das Amt nicht noch einmal bekleiden wolle. «Angesichts der Unterstützung in der Bevölkerung habe ich mir die Frage gestellt, ob eine Rückkehr in das Amt sinnvoll ist», schreibt Zweifel. «Viele Fragen sind offen, viele Themen bleiben nicht angesprochen. Dennoch, die Arbeit als Schulpräsident hat mir sehr gefallen. Wir haben in kurzer Zeit einiges erreicht und bewirkt, was früher unmöglich gewesen ist.» Er sei zum Glück wieder vollständig gesund und voller Tatendrang. Es sei sein Wunsch, an einem Ort arbeiten zu können, wo er herausgefordert werde, wo er Verantwortung übernehmen könne, seine Leistung geschätzt werde und wo gegenseitiges Vertrauen herrsche. «Die Bildung unserer Jugend ist zu wichtig, sie darf nicht durch unsinnige Grabenkämpfe gefährdet werden.»

Er will nun für sich und seine Familie schauen

Nach einem schwierigen Jahr für ihn und seine Familie hätte er nun in erster Linie an diese zu denken. «Das Vertrauen in einige Mitglieder der Behörde ist nicht mehr gewährleistet, eine konstruktive Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Es würde der Schule nicht dienen, wenn sich der Präsident und die (verbliebenen) Behördenmitglieder gegenseitig aufreiben und behindern», meint Zweifel. «Ich habe mich deshalb gegen eine Rückkehr ins Schulpräsidium entschieden und stehe für den zweiten Wahlgang nicht zur Verfügung.» Er bedanke sich bei allen, die seinen Namen noch einmal auf den Wahlzettel geschrieben hatten, und bitte darum, seinen Entscheid zu akzeptieren.

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