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Rekordversuch in Strohwilen: Arschkarten Club baut grössten Holzdackel der Welt

Der Arschkarten Club will mit Holzdackel Waldi erneut einen Weltrekord knacken. Er wird am Burning Ass vom 31. Juli verbrannt.
Holzdackel Waldi mit dem Arschkarten-Club-Präsident Daniel Schmid. (Bild: PD)

Holzdackel Waldi mit dem Arschkarten-Club-Präsident Daniel Schmid. (Bild: PD)

(red) Der Arschkarten Club ist auf den Hund gekommen. Bereits zum dritten Mal findet am Vorabend des Nationalfeiertags die Verbrennung von Burnie statt. Die Holzfigur mit der Arschkarte hat dieses Jahr jedoch einen Begleiter: Dackel Waldi. Und dieser Dackel hat Grosses vor. Er will mit seiner Länge von fünf Metern und einem Gewicht von 800 Kilogramm ins Guinessbuch der Rekorde – als weltgrösster Holzdackel.

Dieses Jahr steht der Anlass unter dem Motto «Burnie is back». Denn vergangenes Jahr hat das Holzfigur-Maskottchen Burnie zugunsten von Burnina eine Pause gemacht. Die Holzdame hat mit ihrem pinken BH für Furore gesorgt und den Rekord des weltgrössten BHs geknackt.

600 Arbeitsstunden für die Erschaffung

Nun wird dieses Jahr Burnie II. den Burning Ass beehren. Und Burnie ist erwachsen geworden: Er wird stolze drei Meter höher werden als seine beiden Vorgänger, nämlich 11 Meter hoch. Waldi wird – wie Burnie – komplett aus Holz gefertigt. Burnies XXL-Masse stellt die Macher vor neue Herausforderung. In den kommenden Wochen werden sechs Personen in etwa 600 Arbeitsstunden Burnie und Waldi zimmern, hämmern und schrauben, schreibt der Arschkarten Club aus Amlikon-Bissegg.

Während Burnie erneut in der Holzbaufirma Von Siebenthal AG in Mauren gefertigt wird, werden die Holzplanken für Waldi in einer Garage in Amlikon-Bissegg zurecht gesägt und zusammengeschraubt.

Durch seine elf Meter Höhe wird Burnie auch breiter. Ein Transport der fertig zusammengeschraubten Figur in drei Einzelteilen – wie in den vergangenen Jahren – wird dieses Jahr daher nicht mehr möglich sein, wie Daniel Schmid, der Erschaffer der Figur, erklärt:

«Wir müssten einen Schwertransport von Mauren nach Strohwilen organisieren, was wegen der Bewilligungen ziemlich kompliziert und teuer wäre.»

Aus diesem Grund werde man nur jene Teile vorgefertigt auf den Festplatz transportieren, die den Laster nicht überragen. Die übrigen Stücke werden die Macher dann direkt vor Ort fertig zusammenschrauben, sagt der Vereinspräsident. Voraussichtlich nächste Woche beginnen die Aufbauarbeiten für die beiden Figuren.

Kleineres Zelt für mehr Gemütlichkeit

Bei der Grillstelle «Buech» in Strohwilen wird das Organisationskomitee wieder ein Festzelt aufstellen. Allerdings fällt es dieses Jahr etwas kleiner aus als 2018: «Da die Gemeinde Amlikon-Bissegg ihre 1. August-Feier dieses Jahr an einem anderen Ort abhalten wird, haben wir beschlossen, uns räumlich wieder etwas zu verkleinern», erklärt Vereinspräsident Daniel Schmid. Man wolle wieder etwas mehr zu den Wurzeln des ursprünglichen Konzepts zurückkehren.

«Das letztjährige Verschiebedatum zum Abbrennen der Burnina hat gezeigt, dass ein kleinerer Rahmen mehr Gemütlichkeit verspricht – und unser oberstes Ziel ist es, dass sich die Besucher wohlfühlen», sagt Schmid. Zudem sei ihm der Naturschutz ein grosses Anliegen. «Ein grösseres Festzelt bedeutet automatisch mehr Besucher – und damit eine längere Erholungszeit für die Wiese».

Für Stimmung sorgt Live-Musik

Im Festzelt werden die Gäste – wie bereits in den vorhergehenden Jahren – mit Speisen vom Grillbuffet und Getränken verköstigt.Und auch Gäste, die zwischendurch das Tanzbein schwingen möchten, werden auf ihre Kosten kommen: Nach dem sehr erfolgreichen Auftritt der Band «Robert Bartha and Friend» am Burning Ass 2018 wird der ursprünglich aus Ungarn stammende Musiker auch im dritten Jahr wieder für Stimmung sorgen.

Zudem treten auch die Frauenfelder Stimmungsmacher «The Wallbanger & Sacchetti» wieder mit ihrem legendären Ohrwurm «Du häsch d Arschcharte zogä» auf.

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