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Rekordjagd in Arbon geht weiter

Die Zukunft von»Weltklasse am See» scheint vorerst gesichert, dank eines Wortbruches.
Eva Wenaweser
Rollstuhlfahrerin Manuela Schär (Helmnummer 3) an «Weltklasse am See» im Jahr 2017 (Bild: Andrea Stalder)

Rollstuhlfahrerin Manuela Schär (Helmnummer 3) an «Weltklasse am See» im Jahr 2017 (Bild: Andrea Stalder)

Nick Sigg ist nochmals schwach geworden. Seit 2005 organisiert er «Weltklasse am See» in Arbon. An dieser Veranstaltung treffen sich jeweils die besten Rollstuhlfahrer der Welt, um sich miteinander auf der Rennstrecke im Stacherholz zu messen. Nach der letzten Durchführung im Juni gab Sigg seinen Rücktritt als OK-Präsident bekannt. Doch es sollte nicht das Ende des Anlasses sein. Er werde versuchen, ihn organisatorisch auf neue Beine zu stellen, sagte Sigg. Doch bis jetzt hat sich niemand gefunden, der in seine Fussstapfen treten will. Sollte sich daran nichts ändern, wird Sigg, entgegen seiner Ankündigung, doch noch ein Jahr anhängen. Am Dienstag nächster Woche werde sich entscheiden, wie es mit «Weltklasse am See» weitergehe, sagt Sigg. «Ich bin positiv gestimmt, dass der Event eine Zukunft hat. Erst die Besprechung wird aber Gewissheit geben». Auch bei künftigen Austragungen der Sportveranstaltung seien die Rahmenbedingungen vorgegeben. «Die Grösse des Wettkampfes hängt von den Distanzen und der Anzahl der Teilnehmer ab», sagt Sigg. Diese Komponenten könne und wolle man nicht ändern, denn die Athleten kämen aus der ganzen Welt und auf keiner anderen Strecke würden so viele Rekorde gefahren wie in Arbon.

Nick Sigg, OK-Präsident von «Weltklasse am See» in Arbon (Bild: Max Eichenberger)

Nick Sigg, OK-Präsident von «Weltklasse am See» in Arbon (Bild: Max Eichenberger)

Das Rennen habe bis jetzt immer am Wochenende nach Auffahrt stattgefunden, auch das werde so bleiben. «Die schulfreie Zeit nach Auffahrt ermöglicht uns die uneingeschränkte Nutzung der Strecke und der Räumlichkeiten», sagt Sigg. Für 2021 scheint das Bestehen von «Weltklasse am See» demnach gesichert zu sein. Allerdings sei unklar, was danach passiere, wenn die Zulassung der Bahn für solche Wettkämpfe ausläuft. «Wir könnten die Rennen erst wieder veranstalten, wenn die Strecke den geltenden Regeln gemäss freigegeben wird», sagt Sigg. Er hoffe sehr, dass der Anlass bestehen bleibe, auch wenn er dann nicht mehr der Chef sein sollte. Denn «Weltklasse am See» sei nicht nur für die Teilnehmer und die Zuschauer ein besonderes Erlebnis, auch der touristische Aspekt für Arbon sei nicht zu unterschätzen. Das Bestehen des sportlichen Events liege also im Interesse vieler Beteiligten.

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