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Teilnehmerrekord am Bischofszeller Städtlilauf – trotz Kälte und Regen

Der vom Verein «IG Bischofszeller Städtlilauf» am Sonntag zum elften Mal durchgeführte Städtlilauf verzeichnete einen Teilnehmerrekord von 704 Läuferinnen und Läufern. Erstmals konnte der Anlass dank Livestream mitverfolgt werden.
Werner Lenzin
Bei garstigen Wetterbedingungen kämpfen sich die jungen Läuferinnen die Obergasse hoch. (Bild: Werner Lenzin)

Bei garstigen Wetterbedingungen kämpfen sich die jungen Läuferinnen die Obergasse hoch. (Bild: Werner Lenzin)

Besorgt blicken Athleten und Organisatoren hinauf zum Himmel. Während es in den frühen Morgenstunden beinahe noch unbewölkt war, meldet der Wetterbericht teilweise heftigen Regen, Schneeflocken bis 500 Meter über Meer und Temperaturen zwischen sieben und zehn Grad.

Doch die kleinen und grossen Sportlerinnen und Sportler sind hart im Nehmen. «Unserer Sportbegeisterung tut dies keinen Abbruch», ruft eine sich aufwärmende Läuferin begeistert. Auch OK-Präsident Michael Christen ist zuversichtlich: «Mit Ausnahme des Ausreisserjahres 2017 hatten wir noch nie so viele Voranmeldungen, nämlich 584.» Er verrät auch, dass sich Vorjahressieger Fabe Downs vom LC Brühl wieder angemeldet und angekündigt hat, dass er den Streckenrekord angreifen werde.

Mit Neuerungen möchte man den Städtlilauf attraktiv erhalten. Erstmals gibt es für die Teilnehmer bei der Stafette eine Gratisbratwurst und bei der Kategorie der Zweitjüngsten wurde die Distanz auf 500 Meter verkürzt. Dank der Hauptsponsorin Migros Ostschweiz und der Aktion «Generation M» können sich die Acht- bis Fünfzehnjährigen wieder unentgeltlich am Lauf beteiligen. Für eine besondere Attraktion sorgte das junge Team «Weamer», konnte doch dieser Lauf erstmals am TV, Laptop oder Tablet und auf Grossleinwand in der Bitzi-Halle mitverfolgt werden.

Zappelige Läufer und die Sonne hinter Wolken

«An diesem kalten Sonntag begrüssen wir sie im heissen Bischofszell», sagt das Speaker-Paar Susanne und Hans Gallati, bereits zum elften Mal dabei, zur Läuferschar und zu den Zuschauern. Starter Alessio Paganini feiert sein zehnjähriges Jubiläum und kann die zappeligen fünf Startläufer der Plauschstafette kaum zurückhalten. Just diesen Moment blickt die Sonne hinter den Wolken hervor und während der ganzen Veranstaltung weicht das Blau des Himmels einigen kurzen Regengüssen.

Das grösste Läuferfeld umfasst die Läuferinnen und Läufer der Piccolas (94) und Schülerinnen und Schüler U10 (112). Unter den 21 Teilnehmenden der Kategorie Handicap steht auch die 23-jährige Noemi Labèr aus Hombrechtikon. Sie ist zusammen mit ihrem Betreuer René Tiefenauer und der Gruppe Insieme HPV Rapperswil/Jona seit es diese Kategorie gibt dabei. «Ich möchte den zweiten Rang erreichen», ruft sie und kommt als erste ins Ziel. Es folgt der Start der älteren Schülerinnen und Schüler, darunter erfreulicherweise auch einige Schulklassen aus den umliegenden Schulhäusern. Schnellster beim Hauptlauf wird mit einer Laufzeit 22:35.6 der letztjährige Sieger Fabe Downs vom LC Brühl, die Unterbietung des Streckenrekords ist ihm allerdings nicht gelungen.

Bei den Damen ist Sabina Bigger aus Kloster am schnellsten (27:38.5). Den Abschluss bildet der Start zum Familienlauf. Zuerst im Ziel ist Familie Zisler aus Ilnau vor der Familie Zehnder aus Niederbüren und Familien Havenstein aus Bischofszell.

In der Mehrzweckhalle Bitzi trifft man sich zur nachmittäglichen Rangverkündigung unter Leitung von Stadtrat Jorim Schäfer, wo auf dem Siegerpodest auf der Bühne die Kategoriensieger und die schnellsten Bischofszeller und Bischofszellerinnen bejubelt und ausgezeichnet werden.

Rangliste
www.bischofszeller-staedtlilauf.ch

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