Rechnung und Budget von Katholisch Sulgen sind positiv

Die Kirchgemeindeversammlung von Katholisch Sulgen hat sämtliche Anträge einstimmig und diskussionslos genehmigt.

Monika Wick
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Brigitte Hübscher und Bekim Zejnullahi, die Stimmenzähler an der Kirchgemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde Sulgen, blieben an diesem Abend arbeitslos. Sämtliche Anträge, über die 45 von 2187 Stimmbürgern zu befinden hatten, wurden einstimmig und diskussionslos genehmigt.

Präsident Josef Schurtenberger führt durch die Kirchgemeindeversammlung.

Präsident Josef Schurtenberger führt durch die Kirchgemeindeversammlung.

Bild: Monika Wick

Kirchenpräsident Schurtenberger präsentierte die Rechnung 2019 und das Budget 2020. Bei einem Aufwand von rund 1,6 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,9 Millionen Franken schliesst die Rechnung mit einem Gewinn von 300000 Franken, welcher nach dem Willen der Stimmbürger dem Eigenkapital zugewiesen wird.

Das auf gleichbleibendem Steuerfuss von 23 Prozent basierende Budget sieht bei einem Aufwand von rund 1,7 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,8 Millionen Franken einen Gewinn von 100000 Franken vor. Im Weiteren präsentierte Josef Schurtenberger die Bauabrechnung zur Renovation der Bürgler Kirche: «Der Baukredit von 336000 Franken konnte erfreulicherweise um 75000 Franken unterschritten werden.»

Speckessen fiel ins Wasser

Traditionellerweise werden an der Kirchgemeindeversammlung langjährige Mitarbeiter der Kirchgemeinde geehrt. Gerda Di Nicola sorgt seit zwanzig Jahren für saubere Räumlichkeiten und Wäsche. Urs Schweiss amtet seit 15 Jahren als Aushilfsmesmer in Bürglen. «Sie leisten ihren Dienst stets pflichtbewusst und verlässlich», sprach Schurtenberger über die beiden. Bekim Zejnullahi bekleidet seit zehn Jahren das Amt des Mesmers in Sulgen. «Erst als Stellvertreter, seit Mai 2016 im Hauptamt», sagte der Kirchenpräsident. Weiter verabschiedete er Rosi Schweizer, die 19 Jahre lang als Katechetin tätig war.

Vizepräsidentin Caroline Kaiser überreicht Bekim Zejnullahi zum Jubiläum einen Blumenstrauss.

Vizepräsidentin Caroline Kaiser überreicht Bekim Zejnullahi zum Jubiläum einen Blumenstrauss.

Bild: Monika Wick

Abschliessend wandte sich Martin Kohlbrenner an die Versammlung. «Als ich das letzte Mal an einer Kirchgemeindeversammlung das Wort ergriffen habe, war Corona noch eine Biermarke», sagte der Gemeindeleiter. Er liess die Zeit Revue passieren, in der Gottesdienste und kirchliche Feste abgesagt oder verschoben werden mussten. «Trotz steigender Fallzahlen möchten wir unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften möglichst alle angekündigten Anlässe durchführen», sagte er. Auf das traditionelle Speckessen musste aber verzichtet werden.