Reaktionen aus der ganzen Schweiz: Kabarettist Thomas Götz drehte zweite Folge «Ergötzliches» fürs Fernsehen

Nach der Premiere im April filmt Thomas Götz eine weitere «Ergötzliches»-Folge für Tele D. Am 29. Juni wird die zweite Folge ausgestrahlt.

Mario Testa
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Thomas Götz und Daniel Felix drehen am Ottenberg für das zweite «Ergötzliches» am TV.

Thomas Götz und Daniel Felix drehen am Ottenberg für das zweite «Ergötzliches» am TV.

Bild: Donato Caspari (Weinfelden, 19. Juni 2020)

Auf «Ergötzliches trotzt der Krise» folgt «Ergötzliches auf Distanz». Der Weinfelder Comedian Thomas Götz arbeitet diese Woche mit seinem Produktionspartner Daniel Felix an einer zweiten TV-Sendung, welche ab kommendem Montag auf Tele D ausgestrahlt wird. «Im Juni war ja eigentlich kein ‹Ergötzliches› geplant. Aber die erste TV-Sendung ist auf sehr gute Resonanz gestossen und deshalb drehen wir nun eine zweite Folge», sagt Thomas Götz.

«Wir hatten Reaktionen aus der ganzen Schweiz, das ist schon speziell. Entsprechend werden wir für die zweite TV-Sendung auch eher nationale Themen behandeln.» Aufgreifen will Götz unter anderem die aktuellen Lockerungen des Bundesrats, den Tourismus in der Schweiz oder die Autoposer und alternative Panini-Bildli.

Mehr Arbeit für den Filmemacher

Besonders viel Arbeit bereitet «Ergötzliches» als TV-Sendung Daniel Felix. Der Filmemacher hat mehr zu tun, als wenn er wie sonst Videos für die Show im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden produziert. «Die Sendung bedeuten etwa eineinhalb Wochen Arbeit. Es braucht mehr Drehs und erst recht mehr Schnittarbeit», sagt Felix.

Mehr Arbeit für Filmer Daniel Felix: Die Drehs für «Ergötzliches».

Mehr Arbeit für Filmer Daniel Felix: Die Drehs für «Ergötzliches».

Bild: Donato Caspari

«Dafür profitieren wir von vielfältigeren Möglichkeiten. Mir als TV-Macher ist diese Arbeit natürlich wohler, als im Theaterhaus zu stehen – Thomas Götz fühlt sich auf der Bühne wohler.» Dafür entfalle die Anspannung vor der Premiere, ergänzt Götz.

Thomas Götz, Kabarettist.

Thomas Götz, Kabarettist.

Bild: Andrea Stalder
«Wir haben die erste Sendung bei einem Glas Wein visiert und genossen. Das hatte auch was.»

Zu guter Letzt kann Götz mit der TV-Sendung auch etwas Geld verdienen. «Wir waren positiv überrascht über die Spenden anlässlich der ersten Sendung. Aber wir freuen uns auf die Shows im Theaterhaus, die wir im September wieder aufnehmen.»

Hinweis: Ausstrahlung auf Tele D, ab Montag, 28. Juni, erstmals 18 Uhr, täglich zu anderen Zeiten