RADSPORT
Drei Ostschweizer reisen an den Bahnweltcup in Russland

Der erst 20-jährige Gossauer Nicolo de Lisi, der Rheinecker Simon Vitzthum und Claudio Imhof aus Sommeri vertreten in der kommenden Woche die Schweiz am Weltcup auf der Rennbahn in St.Petersburg.

Daniel Good
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Der Gossauer Nicolo De Lisi, Velonachwuchshoffnung der Schweiz.

Der Gossauer Nicolo De Lisi, Velonachwuchshoffnung der Schweiz.

Bild: Michel Canonica

Nicolo de Lisi ist am 7. Januar 20-jährig geworden. Der Radsport ist seine Leidenschaft. Jetzt kann er diese erstmals auf höchster Stufe ausleben. De Lisi beteiligt sich am Bahnweltcup vom 8. bis 11. Juli in St.Petersburg.

Ein Aufgebot hat der Nationaltrainer Daniel Gisiger zwar noch nicht veröffentlicht, aber De Lisi darf mit dem Gastspiel in Russland rechnen. Er absolvierte in der vergangenen Woche ein Vorbereitungscamp auf der Rennbahn in Grenchen.

Dabei war am Dienstag in Grenchen auch der Thurgauer Stefan Bissegger, der am Mittwoch den weiten Weg nach Brest einschlug, um an der Tour de France zu starten. Bissegger ist an den Olympischen Spielen 2021 die Lokomotive des Schweizer Bahnvierers.

Simon Vitzthum 2019 an einem Mountainbikerennen.

Simon Vitzthum 2019 an einem Mountainbikerennen.

Bild: Yves Solenthaler

Auch Simon Vitzthum und Routinier Claudio Imhof fuhren vergangene Woche auf der Rennbahn in Grenchen. Imhof brachte Vitzthum zum Bahnradsport. Zusammen gewannen sie im vergangenen Jahr EM-Bronze mit dem Mannschaftsvierer. Der 26-jährige Vitzthum ist der Allrounder unter den Schweizer Velofahrern. Am Wochenende beteiligte er sich am Swiss Cup in Savognin und erkämpfte sich auf dem Mountainbike den elften Rang.

Claudio Imhof an der Spitze der Tour de Suisse während der zweiten Etappe von Neuhausen nach Lachen.

Claudio Imhof an der Spitze der Tour de Suisse während der zweiten Etappe von Neuhausen nach Lachen.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Wieder auf die Bahn geht es für Claudio Imhof, nachdem er die Tour de Romandie und die Tour de Suisse bestritten hat. An der 84. Tour de Suisse zählte der 30-jährige Thurgauer zu den aktivsten Teilnehmern.