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Konzert am Steg: Amadè-Quintett spielt zum fünfjährigen Jubiläum

Mittlerweile hat es sich zur alljährlichen Tradition entwickelt: Zum kleinen Jubiläum des Konzerts am Steg spielte das Amadè-Quintett Stücke von Schubert, Mozart, Saint-Saëns und Françaix.
Trudi Krieg
Das Amadè-Quintett spielte vor malerischer Kulisse (Bild: PD).

Das Amadè-Quintett spielte vor malerischer Kulisse (Bild: PD).

Das Konzert am Steg bei der Badi Wiedehorn in Egnach ist bereits ein traditioneller Sommeranlass für die Daheimgebliebenen: «Wir können ein kleines Jubiläum feiern. Es ist das fünfte Konzert am Steg», freute sich Gemeindepräsident Stephan Tobler. Unter den Gästen begrüsste er besonders auch den Bürgermeister von Eriskirch, der Patengemeinde am gegenüberliegenden Bodenseeufer. An der festlich gedeckten Tafel auf dem Steg servierte das Seelust-Team Häppchen mit Spezialitäten aus der Region.

Langsam glitt das beleuchtete Floss ins Wasser und Leo Gschwend stellte die fünf Musikanten vom Amadè-Quintett vor: Yvonne Brühwiler, Querflöte; Julia Kräuchi, Violine; Leo Gschwend, Viola; Eva Kuhn, Violoncello und Julia Kreyenbühl, Harfe. In kleineren Formationen spielten einige davon bereits am Konzert am Steg auf.

«Spirit Of Ocean» auf dem schwäbischen Meer

Das Quintett spielte Musik zum Thema Wasser. Mit Themen aus dem Forellenquintett von Franz Schubert wurde das Konzert eröffnet. Umweltfreundlich, geräuschlos und angetrieben durch Muskelkraft der Gemeindearbeiter Res Schallenberg und Stefan Hauser glitt das Boot vor dem Steg dahin, während das Publikum den Tönen lauschte. Leo Gschwend kündete die Musikstücke aus «Spirit Of Ocean» von Jean Cras an. Es waren verhaltene Töne, passend zu den sich leise kräuselnden Wellen,in denen das Dämmerlicht tanzte.

«Ich war zum ersten Mal am Konzert am Steg und fand es bezaubernd.» - Arman Aigner, Bürgermeister Eriskirch

Zum Konzertbeginn hatte sich die Abendsonne hinter ein Wolkenband gesenkt, das sich nun langsam auflöste und in Wolkenfetzen das Himmelsgewölbe überzog. Nach Arrangements von Leo Gschwend spielte das Quintett aus dem Konzert für Flöte und Harfe von Mozart und den Schwan aus dem Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns. Mit Stücken von Jean Françaix ging das klassische Konzert langsam zu Ende.

Das Forellen-Quintett gehört dazu

Die Beleuchtung im Floss wechselte von mystischem Indigoblau zu Zartrosa, während es kaum merklich eingedunkelt hatte. Gschwend kündigte die Zugabe an, nochmals aus dem Forellenquintett – arrangiert von Philipp Kreyenbühl. Das Forellenquintett gehöre zum Konzert am Steg wie der Radetzkymarsch zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker.

Doch dann gab es noch eine Zugabe zum Mitsummen, eine altbekannte Melodie mit viel Gefühl: «Am Himmel stoht es Sternli z’Nacht». Das Blinken am Nachthimmel kam zwar eher von einem heimkehrenden Flugzeug als von einem Stern, aber der Regen hielt sich zurück, bis die Konzertbesucher auch das feine Dessert und das gemütliche Beisammensein im Seehuus genossen hatten.

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