Punkt 20.19 Uhr erfolgt der Startschuss für das Amriswiler Strassenfestival 2019

Ab Donnerstagabend können sich Interessierte für einen Stand beim Amriswiler Strassenfestival bewerben. Der Schnellste bekommt den Zuschlag für den besten Stand.

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Auf der Webseite findet sich eine Übersicht über die Standplätze, die reserviert werden können. (Bild: PD)

Auf der Webseite findet sich eine Übersicht über die Standplätze, die reserviert werden können. (Bild: PD)

Zum 10-Jahr-Jubiläum im Sommer 2019 wird aus dem Strassenfest das Strassenfestival. Der neue Name wirkt sich auf das Erscheinungsbild aus – nicht zuletzt auf den Internetauftritt. Dieser ist brandneu. Das Anmeldeverfahren hingegen ist bewährt: Morgen Abend erfolgt der Startschuss für die Standvergabe. Das zehnte Strassenfestival Amriswil findet erneut am Wochenende vor den Sommerferien statt.

Auf welche Art und Weise sollen die begehrten Stände für das Amriswiler Strassenfestival vergeben werden? Sollen Einheimische bei der Vergabe einen Vorteil haben? Oder langjährige Standbetreiber? Oder nur nicht-kommerzielle Vereine? Gelten Hefenhofer und Sommerer als Einheimische, ab wann ist ein Standbetreiber langjährig und ist wirklich jeder Verein nicht kommerziell?

Der Schnellste bekommt den besten Platz

Darüber wird im Vorfeld des Anlasses jeweils viel diskutiert und es gibt zahlreiche verschiedene Meinungen – auch innerhalb des Organisationskomitees. «Letztlich ist die bestehende Lösung, nach dem Motto ‹De Schneller isch de Gschwinder›, aber die gerechteste und findet deshalb auch nächstes Jahr Anwendung», lässt das OK um Präsident Andreas Müller nach erneuter Prüfung des Verfahrens verlauten.

Für alle, die am 5. und 6. Juli 2019 einen Stand, ein Zelt oder ein Beizli betreiben wollen, gilt es deshalb ein halbes Jahr vor dem Anlass, hellwach zu sein. Morgen Donnerstag, 10. Januar, um 20.19 Uhr, erfolgt der Startschuss für die Online-Standvergabe auf der Webseite des Strassenfestivals.

Beim Radolfzeller Platz ist Kreativität gefragt

Die Zahl der angebotenen Standplätze bewegt sich im gewohnten Rahmen, die Anordnung wurde wie üblich leicht optimiert und es gibt wiederum grosse und kleine Standplätze zu unveränderten Preisen. «Zusätzlich haben wir diesmal Standplätze mit aussergewöhnlichen Massen für kreative Köpfe im Angebot, beispielsweise auf dem Radolfzeller Platz», erklärt Andreas Müller.

Eine weitere Änderung betrifft den Viehmarktplatz. Hier wird sich erneut die Party-Zone befinden. Die Zeiten der Drehbühne in der Mitte sind aber vorbei. «Stattdessen gestalten wir eine Art Arena», so Müller, «wobei die besten Standplätze nahe der Bühne mehr kosten und jene weiter hinten günstiger zu haben sein werden». (red)

Mehr Informationen
www.strassenfestival.ch