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Public Viewing in Amriswil: «Wir starten mit einem Brüller»

Die Amriswiler Garage Autoviva organisiert während der Weltmeisterschaft ein Public Viewing für bis zu 500 Fans. Dabei wollte Geschäftsleitungsmitglied Reto Lüthi zu Beginn nur ein einziges Spiel zeigen.
Manuel Nagel
An der Rückwand des Autoviva-Bürogebäudes wird der grosse Bildschirm aufgestellt. Reto Lüthi (ganz rechts) und sein Team freuen sich auf möglichst viele Besucher, welche ihre Teams lautstark und friedlich unterstützen werden. (Bild: Manuel Nagel)

An der Rückwand des Autoviva-Bürogebäudes wird der grosse Bildschirm aufgestellt. Reto Lüthi (ganz rechts) und sein Team freuen sich auf möglichst viele Besucher, welche ihre Teams lautstark und friedlich unterstützen werden. (Bild: Manuel Nagel)

«Komm, da machen wir etwas Grosses», hätten ihm Urs Schach und Micha Stäheli gesagt, erinnert sich Reto Lüthi, als er die beiden vor rund zwei Monaten kontaktierte. Eigentlich wollte Lüthi, bei der Autoviva für das Marketing verantwortlich, lediglich einen Kundenevent machen. Das Spiel der Schweiz gegen Serbien am Abend des 22. Juni wollte Lüthi übertragen, brauchte dafür eine Leinwand – und erinnerte sich, dass das Amriville auf die Fussball Europameisterschaft 2016 einen topmodernen LED-Bildschirm gekauft hatte. Das Einkaufscenter und dessen Manager Urs Schach sind jedoch nur Investor des riesigen Bildschirms. Die Technik betreut Micha Stäheli von «4 Art Music». Und weil sich Reto Lüthi und Micha Stäheli gut kennen, ergab sich das eine nach dem andern: Aus dem ursprünglich geplanten ein Spiel ist nun ein Public Viewing mit 27 Spielen geworden.

Parkplätze sind genügend vorhanden

Doch was wäre ein Fussballspiel ohne Wurst und Bier? Für einen so grossen Event braucht es auch eine entsprechende Festwirtschaft, dessen war sich auch Reto Lüthi bewusst. «Aber wir verkaufen Autos, und wir haben weder die Ressourcen noch das Know-How, eine Festwirtschaft über so eine lange Zeit professionell aufrecht zu halten», gibt Lüthi unumwunden zu. Deshalb springt dort das Amriville ein. Urs Schach hätte gerne selber wieder ein Public Viewing durchgeführt, doch die Bauarbeiten rund um sein Einkaufscenter verhinderten das in diesem Jahr. «Somit können wir uns ganz auf die Infrastruktur wie Sicherheit und Parkplätze konzentrieren», sagt Reto Lüthi und verrät, dass für die bis zu 500 möglichen Besucher genügend Parkplätze vorhanden seien: «Wir dürfen den Platz des Strassenverkehrsamtes benutzen. Dieses war sehr entgegenkommend, wie übrigens auch die Gemeinde beim Erteilen der Bewilligung.» Grundsätzlich sei er auf offene Türen gestossen, damit er das Public Viewing realisieren konnte, sagt Reto Lüthi.

An diesen Daten werden Spiele gezeigt

Freitag, 15. Juni
Portugal – Spanien (20 Uhr)
Sonntag, 17. Juni
Deutschland – Mexiko (17 Uhr) und Brasilien – Schweiz (20 Uhr)
Donnerstag, 21. Juni
Frankreich – Peru (17 Uhr) und Argentinien – Kroatien (20 Uhr)
Freitag, 22. Juni
Nigeria - Island (17 Uhr) und Serbien – Schweiz (20 Uhr)
Samstag, 23. Juni
Südkorea – Mexiko (17 Uhr) und Deutschland – Schweden (20 Uhr)
Mittwoch, 27. Juni
Schweiz – Costa Rica (20 Uhr)
Donnerstag, 28. Juni
England – Belgien (20 Uhr)

Ab dem Achtelfinale (Samstag, 30. Juni bis Dienstag, 3. Juli, täglich um 16 und 20 Uhr) werden alle Spiele gezeigt. Die vier Viertelfinalpartien finden ebenfalls um 16 und 20 Uhr am Freitag, 6. Juli, und am Samstag, 7. Juli, statt. Die beiden Halbfinale sind am Dienstag, 10. Juli, und am Mittwoch, 11. Juli, jeweils um 20 Uhr, das Spiel um Platz 3 am Samstag, 14. Juli, um 16 Uhr, und das Finale geht am Sonntag, 15. Juli, abends um 17 Uhr über die Bühne. (man)

Eine Sicherheitsfirma sorgt für Ordnung

Hätte es in Amriswil ein anderes grosses Public Viewing gegeben, so hätte Lüthi wohl die Finger davon gelassen, denn der Aufwand sei beträchtlich. Das Sicherheitskonzept musste er mit der Stadt und den Blaulichtorganisationen koordinieren und schriftlich einreichen. «Wir arbeiten mit einer Sicherheitsfirma zusammen, die während der Spiele für Ordnung sorgt», sagt Lüthi. Doch er rechnet nicht mit Problemen. Vielmehr freut sich Reto Lüthi auf den Beginn am nächsten Freitag. «Mit der Partie Spanien gegen Portugal starten wir gleich mit einem Brüller, fussballerisch gesehen. Zudem sind es zwei Nationen, die viel Emotionen zeigen können», sagt Lüthi. «Da wird es bestimmt etwas lauter werden als bei anderen Spielen.»

Weitere Informationen
www.autoviva.ch/wm

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