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Probebohrungen in Weinfelden

Spezialisten haben ein 233 Meter tiefes Loch beim Gasthaus zum Trauben gebohrt. Es soll aufzeigen, ob dort Erdwärme genutzt werden kann.
Mario Testa
Die Geotherm-Mitarbeiter richten den Bohrer ein. (Bild: Mario Testa)

Die Geotherm-Mitarbeiter richten den Bohrer ein. (Bild: Mario Testa)

Eine Stange nach der anderen verschwindet im Boden. Die Mitarbeiter der auf Erdwärme spezialisierten Bohrfirma Geotherm haben am Freitag und Montag ein 233 Meter tiefes Loch in den Untergrund neben dem Gasthaus zum Trauben getrieben.

«Es ist eine Probebohrung, in die wir dann eine Erdsonde herunter lassen», sagt Bruno Mästinger, Präsident der Baukommission der Bürgergemeinde, die sich um den Umbau des Gasthauses kümmert.

«Wir wollen herausfinden, ob es möglich ist, den ‹Trauben› nach dem Umbau mit Erdwärme zu heizen und zu kühlen.»

Der «Trauben» befindet sich an der Grenze zur Verbotszone für Erdsonden. «Das Amt für Umwelt stellt uns eine Nutzung der Erdwärme in Aussicht unter der Prämisse, hier diese Probebohrung durchzuführen.» Wenn sie erfolgreich ist und die Bewilligung erteilt wird, werden acht Bohrungen gemacht für die Erdwärme-Heizung und -Kühlung im sanierten «Trauben».

Sollte es mit der Erdwärme klappen, stösst das Gasthaus künftig jährlich etwa 25 Tonnen CO2 weniger aus. «Bis jetzt haben wir eine Gasheizung. Erdwärme ist natürlich deutlich umweltfreundlicher», sagt Bruno Mästinger. «Wir prüfen in der Baukommission auch nochmals den Einsatz von Solarzellen auf dem Neubaudach.»

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