Pro Humanis möchte die Betreuung der Mitglieder weiter verbessern

Die Pro Humanis Gönnervereinigung Neurorehabilitation mit Sitz in Zihlschlacht will sich noch intensiver um ihre Mitglieder kümmern. An Jacques-André Künzli und Fredy A. Lienhard ist die Ehrenmitgliedschaft verliehen worden.

Christof Lampart
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Jacques-André Künzli, Hedy Hotz, Heidi Grau und Fredy A. Lienhard freuen sich gemeinsam über die verliehenen Pro-Humanis-Ehrenmitgliedschaften. (Bild: Christof Lampart)

Jacques-André Künzli, Hedy Hotz, Heidi Grau und Fredy A. Lienhard freuen sich gemeinsam über die verliehenen Pro-Humanis-Ehrenmitgliedschaften. (Bild: Christof Lampart)

Pro Humanis beschreitet in Zukunft zwar nicht neue Wege, doch will man die bis jetzt beschrittenen noch intensiver benutzen. Der Präsident der Gönnervereinigung Neurorehabilitation, Peter Grau aus Zihlschlacht, erklärte am Montagabend im Mehrzwecksaal der Rehaklinik vor rund 30 Mitgliedern, dass man Pro Humanis nicht umbauen wolle, wohl aber dort «den Finger draufhalten möchte, wo wir denken, dass es von Nutzen sein könnte».

Weitere VIP-Mitglieder erwünscht

Im Rahmen eines zweitägigen Workshops habe man sich neue Ziele gesetzt. Eines davon sei eine aktivere Mitgliederpflege. «Wir wollen alle besser einbeziehen», kündigte Grau an.

Dies soll dadurch geschehen, dass man die Mitglieder auch unter dem Jahr vermehrt über die Aktivitäten des Vorstandes informiert. Einladungen zu Foren, Konzerten und anderen Events sollen direkt per E-Mail-Newsletter verschickt werden.

Generell wolle man mit einer intensiveren Betreuung nicht nur die derzeitigen Mitglieder bei Laune halten, sondern auch neue hinzugewinnen. «Besonders das eine oder andere VIP-Mitglied mehr wäre schön», meinte der Präsident.

Erleichterungen in Aussicht gestellt

Aber auch für Personen, die ein Gesuch an die Gönnervereinigung stellen wollen, soll ein einfacheres Formular aufgeschaltet, ein neuer Flyer konzipiert und die Website überarbeitet werden.

Alles in allem müsse es ein Ziel sein, dass «wir den Leuten noch besser erklären, was wir machen», erklärte Peter Grau. Eine Pro-Humanis-Infotafel im Eingangsbereich der Klinik soll mithelfen, dieses Vorhaben zu realisieren.

Peter Grau, Präsident der Pro Humanis Gönnervereinigung Neurorehabilitation. (Bild: Christof Lampart)

Peter Grau, Präsident der Pro Humanis Gönnervereinigung Neurorehabilitation. (Bild: Christof Lampart)

«Wir wollen alle, die bei uns um Hilfe nachsuchen, noch besser beraten können.»

Der Pro-Humanis-Förderpreis soll in Zukunft nicht mehr automatisch vergeben werden, sondern nur dann, wenn wissenschaftlich relevante Arbeiten vorliegen. Um an diese zu gelangen, sei die gemeinsame Herausgabe eines wissenschaftlichen Journals mit der wissenschaftlichen Stiftung der Klinik geplant, sagte Grau.

Auch sei künftig die direkte finanzielle Unterstützung von Master-Studierenden besser möglich. «Wir wollen dabei aber nicht nur Personen unterstützen, die in Basel oder in Genf an für die Neurorehabilitation wichtigen Themen forschen, sondern auch vermehrt Personen berücksichtigen, die sich vor Ort – also in Zihlschlacht – damit beschäf- tigen», erläuterte Grau.

Vorstand für weitere Amtsdauer gewählt

Mit Vizepräsident Peter Schumacher und Verena Stäheli (Finanzen) traten zwei langjährige Vorstandsmitglieder zurück. Während für Stäheli neu Christian Hinterberger nachrückte, wurde für Schumacher vorerst kein Ersatz gewählt.

Der übrige Vorstand um Präsident Peter Grau wurde einstimmig für zwei weitere Jahre wiedergewählt.

Um Pro Humanis verdient gemacht

Der langjährige Gönner Fredy A. Lienhard und der ehemalige Geschäftsführer der Rehaklinik Zihlschlacht, Jacques-André Künzli, wurden im Rahmen einer kleinen Zeremonie zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Hedy Hotz würdigte Künzli als jenen Mann, der 2001 den Anstoss gegeben habe, einen Förderverein zu gründen. Auch habe er über Jahre hinweg sehr intensiv und beratend im Vorstand mitgearbeitet.

Warme Worte fand auch Heidi Grau für Fredy A. Lienhard. Erst dessen finanzielles und menschliches Engagement habe es ermöglicht, den Gönnerverein von Anfang an auf eine solide Basis zu stellen.