Privatgarten-Projekt
Urban-Gardening-Trend schwappt über die Grenze nach Tägerwilen

Einige offene Gärten der Gruppe «Grün in Konstanz» gibt es am Sonntag auch in Tägerwilen zu bestaunen.

Merken
Drucken
Teilen
Begrünungen im Siedlungsgebiet (Symbolbild)

Begrünungen im Siedlungsgebiet (Symbolbild)

Bild: Sandra Ardizzone

(red) Am Anfang des 21. Jahrhunderts veränderte ein neues Naturverständnis - das Urban Gardening - den öffentlichen städtischen Raum. Die Bürger waren aufgerufen, sich an dieser neuen Gartenbewegung unter dem Motto «Die Stadt ist unser Garten» zu beteiligen. Die Idee inspirierte eine Gruppe Konstanzer Frauen, die 2005 unter dem Namen «Grün in Konstanz» mit der Begrünung von Schulhöfen begannen. Sie boten auch Besichtigungen von begrünten Innenhöfen an. Ihre nächste Aktion, die Öffnung der eigenen Gärten für interessierte Besucher, wurde zum erfolgreichsten Projekt der Gruppe. Sie waren die ersten, die nach englischem Vorbild ihre Privatgärten in der Bodenseeregion öffneten. Die Tradition der offenen Gärten wird von der Gruppe «Grün in Konstanz» weitergeführt. Durch die Beteiligung der Thurgauer Gärten wurde die Aktion 2009 grenzüberschreitend.

Am kommenden Sonntag öffnen in Konstanz sowie in Tägerwilen wieder diverse Garten die Türen. Von 14 bis 19 Uhr sind die privaten Paradiese und Refugien für Gartenliebhaber offen. In Tägerwilen gibt es eine idyllische Komposition von Nutz- und mediterranen Pflanzen von Elfie Ehrat an der Spulackerstrasse 2 zu sehen. Ausserdem gibt es an der Castellstrasse 46 sechs Gartenräume zu sehen, welche einen Bungalow umgeben.

Die genauen Anschriften der offenen Gärten findet man unter www.offene-gaerten-konstanz.de.