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Primarschule Frasnacht braucht mehr Platz

Die Stimmbürger haben die Schulrechnung und das Budget ebenso bewilligt wie den Projektierungskredit für einen Ergänzungsbau.
Hedy Züger
Nebst steigenden Schülerzahlen sind es auch neue Angebote wie ein Mittagstisch, welche in Frasnacht zusätzlichen Schulraum erfordern. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Nebst steigenden Schülerzahlen sind es auch neue Angebote wie ein Mittagstisch, welche in Frasnacht zusätzlichen Schulraum erfordern. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

61 Stimmbürger hiessen am Dienstag die Rechnung 2018 und das Budget 2019 der Schulgemeinde Frasnacht gut. Sie genehmigten auch den Projektkredit von 420 000 Franken für einen Ergänzungsbau auf der Schulanlage. Architekt Tom Munz aus St. Gallen referierte an der Schulversammlung. Daniel Leu leitete diese als Schulpräsident, Daniel Fitze informierte über die Finanzen.

«Wir stehen sehr gut da», sagte Fitze, «die Rechnung 2018 schliesst mit einem Gewinn von 247 530 Franken.» Das ergebe sich aus dem konsequenten Sparsinn und höherem Steuereingang. 31 Prozent des Steuerertrags leisten juristische Personen. Die Schulen Frasnacht, Roggwil und Stachen arbeiten zusammen, sie hinken der Moderne nicht hinten nach: 2018 schaffte Frasnacht neue Smartboards an.

Steigende Schülerzahlen fordern Behörde heraus

«Die Entwicklung der Schülerzahlen nach oben freut uns», sagte Schulpräsident Leu. Sie sei aber auch herausfordernd: Im neuen Schuljahr wird eine neue Klasse eröffnet, obwohl im 2003 eröffneten Schulhaus Raumnot herrscht. Allerdings sind es nicht höhere Schülerzahlen allein, sondern neue Angebote wie Mittagstisch und Tagesstrukturen, die zusätzlichen Schulraum erfordern.

Der Ergänzungsbau wird sich rücksichtsvoll und wie ein Zwilling an die Mehrzweckhalle anlehnen. Das Projekt sieht gleiches Dach, ähnliche Masse, aber anderes Raumprogramm und neue Bauvorschriften vor. Geplant sind vorgefertigter Beton und viel Holz.

Bestnoten für das Lernklima

Das spannende Schlusswort hatte Schulleiterin Regina Slongo: Bei der Kontrolle durch das Thurgauer Amt für die Volksschule erhielt Frasnacht Bestnoten, das Lernklima sei eine Stärke. Genüsslich erheiternd fanden die Eltern aber, was der Schülerrat – also ihre Sprösslinge – offenbar so alles aufdeckt.

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